19. Januar 2008

die Streif!

Dieses Wochenende ist ganz wichtig für den österreichischen Nationalstolz: Rennen in Kitzbühel! Und bei der Abfahrt gibt es bei Startnummer "2" gleich die erste "Brezn". Super - 141 km/h, Läufer reißt einen Stern , Kamera bleibt drauf. Alles so, wie es sein soll: Länger, härter,... alle Superlative des Skisports elongiert - Alles, auf das die Zuschauer gewartet haben: Ein Sturz, frei nach dem Lied von Fendrich, - es lebe der Sport:
" Wenn einer bei der Zwischenzeit, sich zwanglos von am Ski befreit,
und es ihn in die Landschaft steckt, dass jeder seine Ohrn anlegt,
wenn er es überleben tut, dann wird er nachher interviewt."
Und der Co-Kommentator, "Mr. Million Assinger" meint auch noch: "na, so schiach, tat's die Kamera weg". Einfach nur köstlich. Diese aufkeimende Pseudobetroffenheit Aller - auch der anschließend Interviewten. Für mich eine reine Kosten/Nutzen Abwägung: Ist sein Job, jeder kennt die Risiken, die auch dementsprechend abgegolten werden. Und so geht das Rennen nach einer längeren Unterbrechung wieder weiter und hoffentlich wird der Nationalstolz noch genährt!

aus diesem Post:




18. Januar 2008

"Es gibt keinerlei Hinweise auf eine terroristische Tat"

Was lese ich heute auf der Presse-HP? Nach einer Bruchlandung einer BA-Maschine sind glücklicherweise alle Passagiere wohlauf - sehr schön. Es folgt eine Pressemitteilungen mit den Hinweisen, der Pilot, die Einsatzkräfte und sowieso Alle waren toll. Den letzten Satz jedoch finde ich ziemlich lässig:"Aber: Es gebe keinerlei Hinweise auf eine terroristische Tat, sagte ein Sprecher der britischen Polizei.". Sehr gut. Ich bin sowieso dafür, daß das jetzt auch jede heimische Einsatzorganisation in ihren "Fallberichten" erwähnt "keinen Hinweis auf terroristische Aktivität" - wenn wieder einmal ein Besoffener gegen einen Baum knallt! Gleich nach dem Hinweis, das der "Lenker aus unbekannte Ursache ins Schleudern gekommen war" :-D
Köstlich, wie könnte da der Tag lustiger beginnen!

aus diesem
Post:

Presse.com


ff st. valentin

17. Januar 2008

Als der Terror nach Österreich kam

So muß es wohl in den Straßen des Iraks tagtäglich aussehen. Als er Frühmorgens noch etwas verschlafen seinen Dienst antritt, traut er zuerst seinen Augen nicht. Den Schlaf aus den Augen reibend, gleich einem schlechten Traum wegwischen wollend, sieht er nochmals hin. Kein Zweifel, jetzt schoß es ihm wieder - klar, bei diesen Lichtverhältnissen hatte er das ganze ja schon lange nicht mehr betrachtet. Sofort fühlt er sich wieder in seine Jugendzeit ins Elternhaus zurückversetzt. Sein Bruder tanzt in seinen Gedanken gleich einer verblüffend realen Fatamorgana vor seinem Auge der Erinnerung. Auf seiner Zimmertür prangt groß der Spruch „wer Ordnung hält ist nur zu faul zum suchen“. Auch eine Betrachtungsweise, quasi aus der Not eine Tugend machen. Und so steht er heute wieder im Chaos. Ein Chaos, dass sich aus dem Büro raus in den Empfangsbereich erstreckt. Auf der anderen Seite des Raumes eine Pinnwand mit aktuellen Veranstaltungsankündigungen. bitte, was soll an einem ordentlich aufgeräumten Ankündigungsareal schon dran sein. Stell einer sich einmal vor, man stehe davor und man findet gleich aktuelle Belange. Viel witziger die Praxis, Eventnotifikationen auch noch lange nach deren Stattfindungszeitraum plakatiert zu lassen, aktive Antiquierung sozusagen, Gehirnjogging für Infosuchende. Eine leichte Aufbereitung ist ja bei genauerer Betrachtung sowieso nur dazu da, die Leute denkfaul zu machen und deren geistige Unterbeschäftigung zu fördern. Aber zurück in die heiligen Hallen dieses Zustandes. Er würde es sich nie zutrauen, unter solchen Umständen seinen Geldgebern gegenüber behaupten zu können, alles im Griff respektive in der Übersicht zu wahren - naja, er ist halt von Geburt an eine feige Natur. man stelle sich also nun die hier herrschenden chaotischen Zustände vor , die hier für jeden Gast gleich bei Ankunft offensichtlich, nein augenscheinlich sind. Würde man die plötzlich beseitigen - nicht zu denken, man könnte da rasch in den Verdacht geraten, rasch und professionell zu arbeiten. Unweigerlich fühlte er sich in die Zeit von 9/11 zurückversetzt, wo ein Hinweis der amerikansichen Botschaft an die sich im Ausland bewegenden Staatsbürger die Ankündigungstafel schmückte. Sinngemäß wurde dort empfohlen, sich im Ausland möglichst unauffällig zu bewegen und sich ja nicht als amerikanischer Staatsbürger zu erkennen geben. Fantastisch, das großartige freie Amerika! Aber egal, so lange sie sich daraufhin nicht als Österreicher ausgeben würden....

So geht die Sonne auf und der Tag beginnt seine ganze Pracht zu entfalten...........

15. Januar 2008

Der Wahlkampf intensiviert sich

Sehr schön - die Grazer FPÖ rülpst und die ganze Welt hört zu. Sogar der Landesvater hat Angst, Graz könnte in den Fokus von Terroristen geraten. Mal sehen, ob dieses mal alle Muslime der Welt genauso emsig die "Kleine" lesen so wie einst dänische Medien, um danach österreichische Fahnen anzuzünden. Wer produziert eigentlich solche Flaggen und wo kann man da in Aktien investieren? Der FPÖ-Sager wurde auch von Siegfried Nagl Gestern im "Soundportal-vor-Wahl" Talk thematisiert. Aber etwas Anderes fand ich viel bemerkenswerter: Stichwort WLAN (!) - er möchte den Ausbau von Hotspots auf öffentlichen Plätzen fokussieren. Hört hört, denn unter anderem schnitt Graz bei der letzen Erhebung in punkto "Lebensqualität" nur suboptimal ab, da unter anderem die Versorgung mit Hotspots etwas dem globalen Trend nachhinkt. Klasse, ich kenne auch gelegentlich funktionierende Spots, die für eine halbe Stunde sage und schreibe € 2,00.- nehmen. So will Nagl nach eigenen Angaben im 21ten Jahrhundert ankommen - in diesem Fall natürlich mit gratis Anbindung. Es freut mich, denn ein löblicher Ansatz. Übrigens, es gibt in Graz die Initiative "Funkfeuer" - ich wollte dort gerne mitmachen, habe aber nach längerem Studium der Homepage aufgegeben, da ich die dort transportierten Ideen zwar teilte, die technischen Ausführungen aber nicht um die Burg verstehen konnte :-)
In diesem Sinne wünsche ich uns allen noch einen interessanten Wahlkampf, gefühlsmäßig müßte ja wieder die Zitrusfruchtfraktion als Nächste rülpsen!

aus diesem Artikel:

graz.funkfeuer.at



13. Januar 2008

Seiten der Zeit...

12. Januar 2008

MaK

In unserer heutigen Ausgabe: der „Meister aller Klassen“, kurz auch „MaK“ genannt: Diese Spezies kommt vor allem im älteren Semester vor und zeichnet sich besonders durch seine spannende Energiegewinnung aus. Nur kurz Luft geholt kann der MaK bis zu einer halben Stunde heiße Luft erzeugen, die er sogleich durch die Futterluke abgibt. Dabei zeigt die Höhe des ausgestreckten Zeigefingers den Betriebsdruck an. Die Energie wird mittels altmodischer Festbrennstoffheizung erzeugt. Erwähnenswert auch der Umstand vor allem im Winter - da wird der abgegebene Rauch sofort wieder eingeatmet. Auf keinen Fall darf bei dieser umwälzenden Betriebsart Frischluft von Außen zugeführt werden!

Unterlassene Vermehrung wird oft durch die Aufnahme von Vertretern artfremder Spezien ausgeglichen. Dabei nimmt die Aufzucht der angenommenen Brut manchmal interessante Auswüchse an. So berichten Forscher aus dem Süden, daß ein MaK seinem Hund durch ständiges demonstrieren das gepflegte Wasserabschlagen in eine Toilette beibringen wollte.
Äußerst aufschlußreich auch das Auftreten in Gesellschaft. Dabei gilt folgende Grundregel: Der MaK kann ALLES und weiß ALLES. So ist es ihm auch ein leichtes, mittels selbstherrlicher stundenlanger Monologe Zuhörer einzuschläfern und dessen Fluchtreflexe zu lähmen.
Es gibt viele Exemplare mit einer großen Abneigung gegenüber technischen Neuerungen. so weigern sich die meisten Exemplare jahrelang standhaft etwa den Umgang mit modernen Kommunikationsmittel zu erlernen und so wird ein Computer der Einfachheit halber zur Kartenlegemaschine umfunktioniert.
Ich hoffe, ihnen mit diesen bescheidenen Erkenntnissen einen kleinen Einblick in das faszeinierende Gebiet der "MaKologie" gegegben zu haben.

So geht die Sonne auf und der Tag beginnt seine ganze Pracht zu entfalten...........

11. Januar 2008

"super-friday"

Die "besinnlichen Tage werden überklebt und schon geht es in den Endspurt bei der Gemeinderatswahl.


Heute gibt es in Graz schon die erste Möglichkeit, Stimmen für die am 20. Januar stattfindenden Gemeinderatswahlen abzugeben - "super-friday!, an die Vorwahlen in Amerika angelegt. Und dann bald der große Showdown. Gott sei Dank - dann muß ich, wenn die Wahlwerbung vor der Tür und im Postkasten ausbleibt, nicht mehr so oft zur Altpapiertonne pilgern. Schön wäre es, wenn nur mehr Flugblätter, einseitig bedruckt, Verwendung finden dürften. Dann könnte man wenigstens noch in Form eines Schmierzettel daraus Nutzen ziehen. Und endlich setzte sich Elke Kahr zur Wehr, da sie ja immer angegriffen wurde, sie vergebe Gemeindewohnungen bevorzugt an nicht "österreichische Bürger":
Diese von Ihr jetzt umgesetzte EU-Richtlinie von dem damaligen FPÖ-Minister Böhmdorfer mitbeschlossen - die entsprechende Verordnung wurde unter einer ÖVP/Zitrusfruchtfraktion - Regierung beschlossen
Sehr schön ;-) nur leider nehmen das die wählenden Lemminge nicht zur Kentnis und nehmen lieber dankbar in Fuzos verteilte Besen entgegen - sch.... und bei mir vorm Fenster ist es indes noch immer dreckig!

1. Januar 2008

Prosit 2008...

allen Lesern, Besuchern und zufällig hier Gestrandeten ein gutes neues Jahr 2008!