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26. Oktober 2013

ENDLICH!

Es ist soweit - Sölden, Schiweltcupauftakt! Die gesamte Nation erwacht aus dem sportlichen Sommerschlaf und wechselt die Fußballtrainerbank gegen den Chefsessel am Pistenrand. apropos Fußball - die schweizer Nationalmannschaft ist aktuell Nummer 7 der Welt? Wow, Gratulation! Das Kleinkarierte, Funktionärsgesteuerte,... Österreich wird es eben nie schaffen. Egal, Kinder - ich bin ja sowas von stolz! NIRGENDS ist die Cheftrainerdichte so hoch und vor allem noch dazu so hochkarätig besetzt wie im alpinen Schizirkus in den Schluchten der Alpen. Endlich gibt es wieder qualifizierten Gesprächsstoff für den Wirtshaustisch und der sonntägliche Abfahrtslauf läßt genug Spielraum für Analysen. Starten dann auch noch die Schispringer in die neue Saison, so ist das Glück vollkommen, im Land werden Milch und Honig fließen und wir "sind eben wieder wer in der Welt".
Stichwort Sölden: Ein wenig wähne ich mich bei der Moderation auf FS1 wie bei einerm Vergleichstest in der Autobild ö.ä.. So wie ein DEUTSCHES Auto immer besser sein muß als der Herausforderer aus dem übrigen Ausland, so präsentiert sich auch ein startender Ösi IMMER um den Tick perfekter als Der vor oder nach ihm - dann aber oft, nein meistens leider von "höherer Gewalt gebremst". Genauso wie sich die  Oberfläche eines Autoinnenraumes "weniger wertig anfühlt" als beim "Klassenprimus", so ist ein mißglückter Schwung  eines Ösis trotz "der bekannten Präzision" aufgrund eines Windhauches "an der Ausführung gestört". Der Gegner hätte im Gegenzug seine Kurve eben einfach scheiße in den Schnee gezeichnet. Allen Ernstes: da werden während eines Gleitstückes die Fahnen der Tore "analysiert", um einen Zusammenhang ziwschen eventuellen Luftbewegungen und dessen Auswirkungen auf die Fahrer zu konstruieren. Aber ein wenig vermisse ich dann doch die letzte Konsequenz. So könnte ja gerne bei Portraits "ausländischer Stars" etwa noch angemerkt werden, dass sie sich etwa "augenscheinlich recht effizient" vorbereitet haben - damit etwas Interprätationsspielraum in beide Richtungen - bei Erfolg oder beim Ausbleiben desselben - bleibt...
Um das "rundumerlebniss" alpiner Schiweltcup noch zu kompletieren sei noch auf die neue ORF-App hingewiesen. Ein muß für jeden Fan! ;)


ceterum censeo, ich würde mich wirklich sehr über Gästebucheintragungen freuen!

23. August 2013

freitag bags...

nach so vielen jahren treuer gefolgschaft möchte ich den werdegang von feitagtaschen erwähnen. sehr interessante seiten dazu findet man auf der offiziellen internetpräsenz der züricher firma. die gründungsmythen sind ja hinlänglich bekannt...
  

das werden einer freitag tasche


jedenfalls wurde ich vor jahren als ich mir den ersten freitag-bag zulegte von den meisten meiner bekannten ausgelacht. nach dem motto "mann und umhängetasche" stellte ich lange zeit fast ein unikum auf den strassen der stadt dar. damals... ach - fast komme ich ins schwärmen - eine f12 dragnet war mein erster begleiter. dezent in weiß-schwarz gehalten. meine oma wollte das "dreckige weiss" dann immer mit ata bekämpfen... witzigerweise konnte ich die f12 dann zwei jahre später fast exakt zum einkaufspeirs nach london weiterverkaufen. ich freute mich natürlich, einen guten platz für meine f12 gefunden zu haben und belohnte mich dafür mit einer f42 surfside 6 deren stolzer besitzer ich auch noch heute bin...
danach nahm der wahn überhand und es folgten noch verschiedene wallets und zuletzt noch eine f77 ben. ideal für unterwegs mit computer. alles in allem einfach voll bobo :)
trotzdem möchte ich auch diese tasche im alltag nicht mehr missen. es gab ja zahlreiche nachahmer - etwa wurden damals aus den schutzplanen bei der sprengung der harter plateau wohnhäuser taschen gefertigt. ich konnte sie danach nirgendwo im strassenbild oder auf verkaufsplattformen entdecken. in graz versucht tagwerk.at sein glück ebenfalls mit selbstgenähten taschen. positiv erwähnenswert, dass man auch selbst materialien beibringen kann und sich eine tasche nach eigenen vorstellungen fertigen lassen kann. leider weigert sich tagwerk.at "fremde Taschen" zu bearbeiten. konkret bekam bei mir ein jeder freitag bag auf der rückseite eine  schlaufe angenäht, sodass man die tasche an den griff eines trolleys geben kann - irrsinnig geschickt bei (flug)reisen. mein schneider in der annenstrasse war dann so nett und erfüllte mir meinen sonderwunsch gerne...
nach so viel lob an freitag.ch darf ich noch eins draufsetzen und auch die lebenslange reperaturgarantie erwähnen. bricht eine schnalle oder leckt die plane - einfach die tasche nach zürich an "schwester morena" in den freitag-labs schicken und sie wird umgehend und kostenlos repariert. aufgrund eines tragischen unfalles - der sturzes meiner f42 aus dem 5ten stock brach einst eine schnalle - mein lokaler freitag dealer machte mich damals darauf aufmerksam. dabei wurde nicht nur die schnalle ersetzt sondern auch gleich die plane an den umbiegekanten gewartet.
danke freitag - wenn auch nicht gerade billig sind die taschen für mich zu einem unverzichtbaren begleiter im alltag geworden. vor allem der stauraum, das nicht geräuschlose öffnen der tasche und vor allem die wasserdichtheit macht sie auf städtereisen unverzichtbar. nicht zuletzt konnte ich aufgrund meiner "jahrelanger stammkundentreue" auch die fortschritte in der verarbeitungsqualität mitverfolgen, die sich vor allem in den eingearbeiteten reissverschlüsse und an den henkeln zeigen...


ceterum censeo, ich würde mich wirklich über Gästebucheintragungen freuen! 

25. April 2013

Graffiti in der Stadt...


9. April 2013

D-63589...

Bei einem meiner letzten Abenddienste checkte ein Gast aus "D-63589, Linsengericht" ein. Kein Scherz - den Ort gibt es wirklich!!!

D-63589, Linsengericht bei Franfurt/Main...

Dieses Bonmont reiht sich somit in eine lange Schlange von außergewöhnlichen Ereignissen ein, die sich über die Jahre ereigneten. Fast so lustig wie der gefühlt 5000 mal gehörte Schmäh (und natürlich dazu gesehenes Bild) von "Windpassing" bei Enns, dessen Ortsschild imm gerne von den Schauspielern des "Vienna Englisch Theatre" mit eindeutigen Posen fotografiert wurde...
Interessiert? - Eine kleine Kollektion findet der interessierte Leser hier:

"Kindergeburtstag"


Rückblickend kann man sagen, dass es mangels adäquater Ausbildung zu keinem besseren Haus gereicht hat. Aber letztendlich konnte ich meine Umschulung doch noch abschließen...

9. Februar 2013

Idiom-Ingenieur...

Nachdem ich in der Steiermark öfters für einen Wiener gehalten werde, muß ich unumwunden zugeben, dass ich streckenweise sehr schlecht verständliches Deutsch nuschele. Aber der jüngste Besuch zweier Ossis brachte mich auf DIE Idee. Es fing ganz harmlos an, nämlich mit den Zutaten eines Pestos - "Paradeiser" war auf dem Glas vermerkt. Also fragte die geneigte Unwissende - weil anscheinend zum Ersten Mal mit solchen verwirrenden "Ösi-Bezeichnugnen" konfrontiert, was "das dennn nun wieder sei..."
So suchten wir beim Zusammensitzen nach weiteren Wörtern die im "Deutschen" so ganz anders sind als im "Österreichischen" - Federpenal war dieses Mal mein ungekrönter Star und so wurde die Idee des "Idiom Ingenieurs" geboren...
Wieso bekommen eigentlich Landwirte eine Prämie, wenn sie Felder brach liegen lassen und Leute, die sich um das lokale Idiom verdient machen (wollen), gehen leer aus? Ich denke Das gehört geändert. Am Besten könnte uns da sicherlich unser hochverdienter ehemaliger Inneminister Strasser helfen, denn der spricht neben seinem Lokalkolorit auch ein "Auslands-Idiom" - böse Zungen behaupten, es handelt sich dabei um eine Abwandlung des Englischen...
Hach, ich male mir schon aus wie der GRÖLAZ (größter Lobbyist aller Zeiten) in irgendeiner Ideenfindungsgruppe einer Hobbygruppe (soll heißen: Kaffeekränzchen eines Strickvereins...) einen seiner berühmt berüchtigten "Fachvorträge" hält. "Guud Moorning, Ledies! I'm so -naja - proud to speak before you sis day. And so rapidly I'll come to my intention - I'm planning a great Idiom-offence, so to say to make local expressed speak truly famous in se hol european union." So circa würde es wohl ablaufen- Schön, einzig ein Geldgeber muß noch her, um solche Kapazitäten auch adaequat entlohnen zu können. Leider akzeptieren Sie keine leistungsbezogene Entlohnung - ansonsten würde ich mein Taschengeld gerne opfern, quasi nur um einmal als Hintermann auf der großen Politbühne in Erscheiung treten zu können....
Egal, zurück zu unserer illustren Runde. Irgendwie kam eine Stimmung auf, ähnlich wie 1985 im Gasthof zum grünen Jäger vom ugandischen Widerstand die Revolutionsverfassung von Uganda ausgearbeitet und der Sturz der ugandischen Diktatur geplant wurde.
Man merkt schon - umstürzerische Gene kochen auf...

25. Januar 2013

CZ die Letzte...

... am Ende meines Pilsen-Aufenthaltes möchte ich noch einige Beobachtungen Revue passieren lassen...
Zweifelsohne kann ich behaupten, dass ich in eine unfreundliche, meistens zur Kommunikation unwillige Stadt gekommen bin. Jedoch muß das hier auch gleich wieder relativiert werden, denn es gibt durchaus einige Einwohner, die einer fremden Sprache mächtig sind UND als Verkäufer ernsthaft interessiert sind, dem Fremden etwas zu verkaufen. Jedoch bleibt es für mich ein Rätsel, wie die Stadt 2015 Kulturhauptstadt Europas sein möchte - mit dieser gegenüber Toruisten zur Schau gestragenen Unfreundlichkeit und Unwilligkeit...
Zusammengefaßt sind die Leute hier genauso unfreundlich und nonchalant wie in Österreich. Nur aber vielleicht gibt auch das Wetter sein Übriges dazu, dass in dieser Stadt sogar die zugewanderten asiatischen Wirte unfreundlich sind...
Ein weiteres Unikum - oder besser als normaler Supermarktbenutzer (nicht in Feinkostläden Gehender) ist mir im "gemeinen Supermarkt" aufgefallen. Hier kann man die Schwammerl Einzeln kaufen...
Champignons auch Einzeln zu verkaufen...
Dem geneigten Leser habe ich bis jetzt auch einen Blick auf die Skodawerke verwährt. Überhaupt finde ich es bemerkenswert, wieviele Skodas hier auf den Straßen rumdüsen. Schade, dass es in Österreich keine vergleichbaren, aus heimischer Produktion stammende Autos gibt. Aber wie ich den Österreicher kenne, so würde das bei uns sowieso nicht gehen, denn außer zu Raunzerei wären wir sicherlich nicht zu mehr imstande. Aber witztig, nicht einmal in Italien sieht man so viele Fiats auf den Straßen, wie in CZ Skodas...
Vom höchsten Kirchturm der Tschechei aus gesehen, bitte sehr:

obwohl neben Skoda ein Stahlwerk in Betrieb ist, ist es sehr sauber hier...
Wie ich lese haben die Grazer Probleme, Elke Kahr als Vizebürgermeisterin zu installieren. Jaja, die Kommis. Genauso wie der ORF seinerzeit, nachdem Ernst Kaltenegger bei den Landtagswahlen mehr als 20% erreichen konnte, original nicht zur Diskussion nach der Wahl geladen hatte, haben auch jetzt anscheinend ALLE Bedenken, mit dieser Partei in Verbindung gebracht zu werden...
Geiles Land, kann ich nur sagen! Und wie ich mir den ehemaligen Plattenbau oder das Alltagleben unter den Kommis vorstelle, soll in meinem letzten Bild gezeigt werden...

Ostromantik...

5. Dezember 2012

schnelle Antwort...

Das gibt es ja nicht - ich habe doch unlängst davon geschrieben, dass ich unserem Wirtschaftsminister ein Mail geschickt habe...
Und TATSÄCHLICH erhielt ich eine Antwort!
Wow, man stelle sich vor - die Antwort ist zwar "etwas langatmig", so teilweise mit absoluter Themenverfehlung und Selbstbeweihräucherung in den ersten 100 Zeilen. Aber dann geht es voll zur Sache und in den letzten beiden Sätze geht er (oder sein Sekretär) tatsächlich auf meine Frage ein: Wieso seiner Meinung nach in CZ die Preise so lange gleich bleiben...
Zitat: "Danach dürften die Tankstellenbetreiber in der tschechischen Republik keinem so hohen Wettbewerbsdruck unterliegen, wie in Österreich. Das könnte der Grund sein, dass in Tschechien Tankstellenbetreiber eben nciht täglich Preisänderungen vornehmen."
Ich bin baff! Das ist doch tatsächlich seit sehr langer Zeit die erste konkrete Meinung eines Politikers die ich höre bzw. lese und die nicht schwammig und in irgendwelche "vielleichts" eingepackt ist...

... trotzdem werde ich nie so reich werden, dass ich die ÖVP wählen könnte...

3. Dezember 2012

noch immer CZ...

Da hatte ich zwischenzeitlich ja interessante Zeitgenossen als "Kollegen" bekommen. Ein junger Mann aus Ghana der so gläubig war, dass er auf seiner Facebookseite ein abgewandeltes Logo von "intel inside" hatte - "Jesus inside"! Und eine Afghanin, die zusammen mit Ihren Eltern einst vor den Mudschahedins geflohen war und im holländischen Exil erst zum Glauben gefunden hatte und zwar so stark, dass sie sich von nun an als "streng gläubig" bezeichnete. Jedenfalls führte diese Konstellation dazu, dass wir zusammen kein Pilsner Urquell genießen konnten, da der bloße Anblick eines Pubs zu Panikattacken und mittelschweren Glaubenskrisen führte...
Dazu wurde ich bei einem Pragausflug gewzungenermaßen Zeuge von Telefongesprächen mit dem saudiarabischen Freund. Achtung, kein Witz: eine Stunde bei der Hinfahrt und eine Stunde bei der Rückfahrt echhauffierte sich der gute Unbekannte derartig über (nachgefragt) Unwichitigkeiten, dass ich kurz schon dachte, meine Oma hätte sich in der Nummer geirrt. Jedenfalls hatten die Passagiere rundherum die zweifelhafte Ehre Mithörer eines ganz großen Kindertheaters zu werden. So weit so gut - Stereotypenpflege frei Haus - die zum Glück wieder vorbei ist.
Apropos Oma - in diesem Land dürften anscheinend so viele Väter oder Großväter mit ihren Enkelinnen spazieren gehen, dass dies sogar als Verkehrszeichen Beachtung findet:


In Prag verbrauchten wir nach einer sehr informativen Stadtfühurng den Großteil der unserer restlichen Zeit mit der Suche nach Halal-Kebap - oder jedenfalls war es in meinen ungläubigen Augen eben "Zeitverschwendung". Fantastisch! Oder habe ich vielleicht schon ähnliche Ansichten wie der Großteil der Bevölkerung meines Gastgeberlandes - nämlich atheistische?
Vielleicht ist es schon dem einen oder anderen Pragbesucher aufgefallen, aber im dortigen Militärmuseum gibt es einige Modelle von Kriegsgeräten aus dem WW1, die in Pilsen für die K&K Monarchie hergestellt wurden, aber deren Originale jetzt im HGM in Wien zu bewundern sind...

die originalen Exponate im HGM Wien...

Der Geschmack von "Pilsner Urquell", "Gambrinus" etc...? Leider ist es mir bis jetzt noch unerschlossen geblieben, wieso gerade hier das Bier so besonders sein soll? Bitte, alleine das "Wasser", das in dieser Stadt aus den Hähnen läuft spottet dem Österreicher jeder Beschreibung. Und mit diesem "Wasser" soll hier gutes Bier gebraut werden? Vielleicht versetzen sie ja kurzerhand das Bier mit Ingredienzien die auch immer wieder in Katzenfutter vermutet werden, nämlich dass man danach - einmal gekostet - gar nicht mehr aufhören möchte... Stimmt, ein kurzer Selbstversuch erhärtet diese These, denn einmal probiert stellt sich unverzüglich ein "Casali-Effekt" ein...

Eingang Pilsener Brauerei

Kennt eigentlich noch jemand die alten Fassadenmalereien auf den Häusern? Mir fällt hier sofort die "Afri-Cola" Werbung ein, die man immer sah, wenn man mit dem Zug von Wien kommend am Linzer Hauptbahnhof einfuhr. Hier gibt es solche Werbungen zuhauf, alles auf frisch gedämmten Wohnblöcken, Da könnte sich unser Wirtschaftsminister (oder wer auch immer für die Altbausanierung-Förderung zuständig sein sollte) ein Vorbild nehmen.
 
war das bei uns nicht auch einmal sehr poulär?
 Eben diesem Wirtschaftsminister habe ich heute eine Emailanfrage geschickt. Vielleicht ist es noch bekannt, die Benzinpreise haben die Festigkeit von Pilsener Stahl. Das Anliegen meiner Frage: wieso die Ölfirmen hier die Preise kosntant halten (können) und ob es denkbar wäre, dass etwa die Politik in CZ auf diesem Gebiet besser oder geschickter agieren könnte...
Jedenfalls bin ich schon auf eine etwaige Antwort gespannt. Falls es Eine geben sollte -  welche hohle Phrasen werden da wohl wieder gedroschen werden?
Jaja, die Kommis, die haben in Graz ja unlängst ganz groß abgeräumt. Aber spannender für mich war die Frage, ob der ORF sie wieder - so wie bei der letzten Landtagswahl einfach ignoriere und sie kurzerhand einfach nicht zur -  den Walen folgende - Diskussion ins Fernsehen geladen hatte. Und last but nt least - wie werden sich diverse Foren wieder mit allerlei halbseidenen Wissen und Tipps über Graz füllen werden - da wird Graz wieder gefühlte 8 Millionen Einwohner haben. Es bleibt auf jeden Fall spannend. Passend dazu folgendes Bild (daneben das gegoogelte, anscheinend originale Bild):






20. November 2012

Plzen nochmals...

Erst kürzlich durfte ich wieder Zeuge einer zutiefst typischen österreischischen Aussage werden: man „solle sich bitte mal alle Tschechen ansehen, mit welchen großen Autos die Alle zu uns rüberkommen“ No na net, der alte Rentner mit dem Borgwart verirrt sich nicht so oft in unser Land...
Der Neid is a Hund und überhaupt, wo kämen wir da hin wenn auch andere zu Wohlstand kommen würden - schließlich arbeiten wir ja schon viel länger, ehrlicher und fleißiger daran...

Was gibt es sonst in der Stadt? Ich darf mich hier gleich als Fan von sowjetischen Denkmälern und Statuen outen. Dem interessierten Besucher fallen gleich bei Ankunft am Bahnhof zwei eherne Gesellen auf, die aber nicht so sehr sowjetisch - eben Arbeiter verherrlichend sind, sondern in schöner Weise einen Teil der Geschichte der Stadt widerspiegeln. Für eine Bierkutsche dürfte das Geld dann doch nicht gelangt haben:

Ich war leider bis dato noch nicht im „Mementopark“ in Budapest wo sämtliche Lenin-, Stalin- und sonst welche Figuren ins Ausgedinge geschickt wurden und der sogar schon einmal in einem James Bond Film als Kulisse diente. Aber ein kleines Schmankerl habe ich hier doch noch anzubieten, ein Schnappschuß des sowjetischen Siegesdenkmals in Riga:


Ich war weit und breit der Einzige, der in Richtung Denkmal ging. Alle Anderen in dieser Stadt pilgerten Richtung Denkmäler unserer heutigen Zeit, den Einkaufszentren...
Was ich mich immer wieder frage ist, was es mit den Rooseveltstraßen, Washingtovas u.ä. in CZ auf sich hat? Eine Antwort fand ich auf der Americka – dort steht ein Denkmal zum Dank an die amerikanische Armee für die Befreiung von den Deutschen am Ende des WW2. Weitere interessante Einblicke hatte ich dann im "Patton Memorial Pilsen", dem einzigen Museum in CZ, das der amerikanischen Armee gewidmet ist...
Um das Alles kurz zusammenzufassen: die Amis kamen "befreiten“ und gingen, die Russen blieben. Am Ende der Ausstellung ist ein Teil der Fläche auch der damaligen russischen Propaganda gewidmet die behauptete, dass die Bürger der Stadt Pilsen sich Tage vor der Ankunft der Amerikaner selbst befreit hätten und die amerikanische Armee die Skodawerke bei ihrem Vorrücken nur bombadiert hätte, damit sie nachher der Bevölkerung den Marschallplan „aufzwingen“ könne. Aber wie wir wissen, wusste dies Russland ja zu verhindern... So viele Berichte und Gegendarstellungen - fix scheint für mich nur Eines: die Amis waren viel zu kurz in Pilsen, als dass die Bevölkerung richtig Englisch lernen hätte können:

Apropos Denkmäler der neuen Zeit – der Shoppingtempel in der Innenstadt hier heißt Plaza und dort habe ich das größte Sushi meines bisherigen Lebens bekommen:


Wegen des Windes - da gibt es Nichts (Neues) zu berichten. Ein anderer Wind fegt hier durch die Leitungen, so besitze ich hier eine Downloadgeschwindigkeit von durchschnittlich 50 Mbps und eine Uploadgeschwindigkeit von durschnittlich 60 Mbps!!!

13. November 2012

Plzen...

Was gibt es sonst in dieser Stadt? Was sieht man abseits der touristischen Pfade deren Ansicht man sich ohnehin jederteit aus dem Netz ziehen kann? Irgendwie scheint Alles nach der Stadtgrenze gleich in den Wald zu verschwinden. Meist herrscht bis zum Zaun so richtig "heile Welt", danach verläuft sich aber Alles sehr schnell in den Wald oder sonstwohin...
ich dachte bei Tundra bisher immer nur an Russland...
 Manche Politiker hier scheinen doch noch gemütlich zu sein, wie es sich mitunter auch im Namen ausdrückt: Überhaupt würde mich Eins interessieren. Wie schafft man es hier in der Tschechei, dass die Benzinpreise über Wochen konstant bleiben? Dagegen wirkt bei den schaukelnden Preisen in Ösistan unser Wirtschaftsminister eher wie ein Schausteller...
Diesbezüglich habe ich natürlich gleich eine Mailanfrage an Herrn Mitterlehner schicken müssen: Wieso er meint, dass das hier in CZ so läuft? Ich bin schon auf eine etwaige Antwort gespannt...


Und mein Gott - Karel Gott - der Mann der nie Chris Lohner heiraten konnte! Er lebt noch! Ich dachte wirklich, er sei mittlerweile schon endgültig zur Legende geworden. Jedenfalls dürfte ihm am Ende des Geldes zu viel Leben übrig geblieben sein, oder wie erklärt man sich sonst noch seine Auftritte?
Apropos Gott, der hatte leider keine Zeit. Dafür schickte er seinen Sohn auf den Martinsmarkt. Leider schloß dieser (der Markt) am Samstag schon gegen 20:00 seine Pforten, sodaß es leider Nichts mehr mit einem schönen Wochenausklang bei Glühwein wurde...

Jesus came to town...
Überhaupt ist das Thema Mobilität für mich zentrales Thema meiner ersten Eindrücke. Wo findet man zum Beispiel in Ösistan derart ausgebaute Straßen in einer Kleinstadt?. Nur entzieht es sich meiner Vorstellungskraft wie die Straße, die ab der Stadtgrenze in den Wald führt, die zuerst so großen Automassen, für das die Betonpisten ja ausgelegt zu sein scheinen, überhaupt aufnehmen könnte?


Ganz besonders gefielen mir auch die Wasserwerfer, die für das Spiel Plzen: Hapoel tel Aviv vor dem Bahnhof auffuhren (Euro League oder Ähnliches...). Leider fanden sie keine Verwendung, da anscheinend nicht mehr als 500 oder so den Weg nach Böhmen gefunden hatten...

Was gibt es sonst in dieser Stadt? Vieles und vor allem Eines: Wind! In dem Zimmer, in dem ich sitze pfeift der Wind ständig sein Lied. Aber dazu vielleicht später mehr...

22. Mai 2012

neue Domain...

es freut mich - endlich habe ich sie ergattert, bzw. registriert - die Domain "lekle.at". Ab sofort sind meine Seiten auch unter dieser Domain abrufbar...


27. März 2012

schöne neue Welt...

Wir wohnen in einem lieben kleinen Land, beschäftigen einen Zivildiener als Verteidigungsminister, der Herr Gesundheitsminsiter lernte zuerst Maschinenschlosser, unsere Frau Bundesministerin für Verkehr, Innovation und Technologie ist gelernte Zahnarztassistentin. Besser wird es dann schon bei der Bundesministerin für Frauen und öffentlichen Dienst, die immerhin Hauptschullehrerin ist. Diese Aufzählung könnte sicherlich um Einige erweitert werden, weitere interessante Einblicke dazu gibt die Seite
(Daher darf es auch nicht weiterhin verwunderlich sein, wenn ein gelernter Zahntechniker in unserer Alpenrepublik den Führungsanspruch stellt :-) )
Ich möchte auf diese Weise keinesfall igendeinen der erwähnten Berufe oder deren Ausübende geringschätzen - nein, im Gegenteil! Nur bin ich der Meinung (nein, eher ein unverbesserlicher Träumer), dass man für jede Positon eine angemessene (Aus)Bildung haben sollte... Wäre es nicht schön, wenn Politiker ein wenig mehr am Kasten hätten... Ein bemerkenswertes Interview, dass ich unlängst gehört habe (leider kann ich hier keine Quellenangabe liefern - so kann ich es nur in eigenen Worten zusammenfassen...): Die Politiker sollten mehr über unser politisches System und dessen Zusammenhänge im Protfolio haben als die letzten 50, 60 Jahre.
Aber leider geht es bei uns in der Politik meistens darum, wer wem ein Eis gestohlen hat. Gibt es eigentlicheine gelernte Kindergärtnerin im Hohen Haus?
Ich möchte hier nciht nur Politikerbashing betreiben - kein Problem, denn Haarsträubendes findet man auch tagtäglich in unseren "Medien" - ach, wie ich es vermisse, aber leider gibt es im Ösiland keine einzige Tageszeitung mit internationalem Format. Kleines Beispiel gefällig? Ein Klassiker immer wiederkehrenden Tautologien:


Aber fairerweise soll erwähnt werden, dass nicht nur der politische und publizierende Sektor mitunter mit Qualitätsproblemen zu kämpfen hat.
So gibt es in Österreich ein privates Beförderungsunternehmen, dass mehrmals den Unmut in punkto Kommunikation auf sich gezogen hat. Wenn man dem Sprichwort "wie der Herr, so das Gscherr" glauben schnenken darf, dann ist folgender Dialog aufgrund des Chefs mehr als verständlich...

(leider bin ich bei dieser Darstellung aufgrund eines fehlenden "Facebook-Lebens" auf Forenberichte angewiesen..)

17. Februar 2012

der Kongreß tanzt...

Mein Gott, was war ich aufgeregt: Den Küchentisch kurzerhand zur Loge umfunktioniert, meinen kleinen Bildschirm samt virtuellen Dolby Sourround zum Ballsaal gepimpt und die Hofer-Asti-Flasche um EUR 3,29.- eingekühlt konnte es losgehen; der Wiener Opernball stand Gestern wieder am Programm!

häßlich, gräßlich, scheußlich (frei nach Austin Powers...),

was man da auf dem Bildschirm präsentiert bekam. Highlights gab es genügend, wenn auch überwiegend Negative. Etwa eine Wortspende von Alfons Haider, der allen Ernstes seinen Co-Kommentator als Herr "Hohenlö" (!!!) vorstellte. Aber bei diversen Ausspracheversuchen im ORF ist der regelmäßige Seher schon Einiges gewohnt - mir fallen hier vor allem die abenteuerlichen Wortkreationen rund um den Namen "Lech Walesa" ein. Ojeh, schön langsam denke ich, dass mir mein Latein- und Griechischprofessor die falschen Ausspracheregeln beigebracht hat...
Oder der peinliche Versuch des Moderatorinnenduos Haider-Weichselbraun, Dienst versehende Polizisten zu interviewen... Mein perönlicher Höhepunkt war das Interview mit dem Herrn Bundespräsidenten und dem Generalsekretär der vereinten Nationen, wobei Alfons Haider allen Ernstes den Herren vor den Damen die Hand zum Abschied reichte und dabei die österreichsiche First Lady ganz links liegen ließ.
Auf die geschneiderten Geschmacksverwirrungen der Besucherinnen möchteund kann  ich hier nicht eingehen, denn mir ist noch immer ein Wenig übel vom Alkoholgenuß... Trotzdem ist Eines immer wieder festzustellen: Man(n) kann Geschmack nicht kaufen. Einzig die absolut "fabelhafte Duschhaube" von Natalia Ushakova sei hier erwähnt...

(Quelle: www.kurier.at)

Interessanterweise nahm in der Loge des Herrn "Lügners" (O-Ton "Birgit", Brigitte Nielsen...) Herr Hans-Joachim Frey, seines Zeichens Veranstalter des deutschen Semper-Opernballes, Platz

Liebe Ossis! Da können wir es Euch wieder einmal so richtig zeigen, wo der Bartl den Most herholt!

Aber irgendwie war der Ball dann doch nicht so... sagen wir mal, er kam mir etwas "schmutzig" vor - na klar, leider konnte ich nirgends Herrn "Supersauber" (bei 01:34!) entdecken!

Im Ö3 Wecker Tags darauf war noch ein weiteres Highlight auszumachen: "Loddar" fand die Debütantinnen überhaupt nicht fesch. Ganz meine Meinung, denn auch ich konnte Gestern, obwohl ich zu diesem Zeitpunkt schon eine Einiges an Asti intus hatte, gerade einmal ein halbwegs hübsches weibliches Wesen beim Einzug ausmachen. Naja, könnte aber vielleicht auch am exzentrischen Geschmack von "Loddar" und mir liegen... Apropos Jungdamen und -herrenkomitee: das "who is who" dieser Formation ist wieder einmal ein gutes Spiegelbild unseres kleinen Landes: wie schafft man es eigentlich hier eröffnen zu dürfen? Ich denke, neben einer gewissen Bewegungsgabe zählt in diesem Land wieder einmal nur der Einfluß des Elternhauses...
Oder, der Herr Papa war - wie gestern während des Einzuges erkärt bekommen - einmal Faschingsprinz oder gar ein "berühmter Zieleinlaufsprecher"!
Aber: die Eröffnung war wieder einmal sehr schön: Meiner Meinung nach nicht so "spektakulär" wie letztes Jahr (choreografiert von einer Grazer Tanzschule - hähä, liebe prä... Hauptstädter, da hat es Euch die Provinz mal wieder ordentlich gezeigt!) - aber der "Quotentürke" gab eine wirklich passable Vorstellung ab - Zylinder ab, es lebe die gelungene Integration!

In diesem Sinne Prost und guten Abend Österreich und
ALLES WALZER!

16. Dezember 2011

Ein Ordnungsamt nun auch für Graz II

Vor geraumer Zeit berichtete ich über das neu geschaffene Ordnungsamt in Graz. Seitdem hat sich Einiges getan und so dürfen die Jungs und Mädels vom Amt seit Neuestem auch den ruhenden Verkehr überwachen...
Harte Zeiten für die von Parkplatznot geplagten Grazer, jetzt heißt es früher aufstehen, um Autos umzuparken, die nicht 100% Straßenverkehrsvorschriftsgemäß abgestellt wurden um einer Strafe seitens der Parksherrifs zu entgehen. Dazu ein lustiges, wenn auch schon altes Foto, wie das Amt mit guten Beispiel vorangeht...


12. August 2011

Faustball WM

Gerade sehe ich mir auf ORF Sport Plus das Spiel AUT:ARG bei der Faustball WM im Paschinger Waldstadion an. Interessant dabei ist die Tatsache, dass die Niederlage von AUT:SK im Fußball Gestern wahrscheinlich noch mindestens eine Woche die Sportseiten füllen wird - kein Wunder bei mindestens 8 Millionen Cheftrainern im Land - Hauptsache König Fußball regiert das Land, egal wie schlecht er ausgeführt wird...
Die Paarung ist auch aus optischer Sicht interessant, da die mitgereisten Argentinierinnen im Publikum ein besonderes Highlight darstellen - obwohl die Konkurrenz aus Österreich wie zu erwarten an sich keine darstellt...


Maskottchen 2011

Zeit für einen kurzen Rückblick 1990 als die Faustball-WM Vorrunde im ASKÖ Stadion Linz/Urfahr Station machte und ich dabei dem Spiel AUT:DDR beiwohnen durfte - quasi ein historisches Spiel. Man war durchaus verleitet "ganz großes Faustball" zu sagen. Die vollen Ränge bei dem Spiel waren zuletzt auch das Resultat, dass wir als Schüler des Petrinums - traditionellerweise eine Faustballhochburg - schulfrei bekamen, um als Zuseher zu fungieren.

Maskottchen 1990

Jedenfalls auch Heute "ganz großes Faustball" - Argentinien läßt nicht locker, kämpft sich nach anfänglicher Schwäche zurück und zeigt es den präpotent wirkenden Ösis, die immer mehr ins Schiwtzen kommen. Und dann ist es so weit - Einwechslung eines "Rückkehrers" - der Angreifer, der sich nach einer Operation wieder zurück ins Team gefightet hat - der Arme, der Held, O-TON des Kommentators "auch er ist schon Vater und hat sich vor der WM aufs Hausbauen konzentriert..." - erlebt man hier die Geburtsstunde eines neuen Heinz Prüllers? Egal, jedenfalls scheint die WM ihren Helden gerfunden zu haben, ein Märchen geboren...
Ich bin schon gespannt auf die Interviews danach - Gott sei Dank erlitten die Ösis wenigstens nicht das Favoritenschicksal...

Logo

21. Juli 2011

Google+

Die Football WM 2011 ist Geschichte und die Österreicher - wohlgemerkt Alle Amateure - verkauften sich ausgezeichnet! TW1 übertrug die meisten Partien sogar live!!!. Was will man mehr... Nach meinen Dafürhalten war diese Weltmeisterschaft eine mehr als gelungene Veranstaltung und so konnten wir wieder einmal eine gute Visitenkarte abgeben. Lustiges Bonmont am Rande: das Unverständnis eines gewissen Herrn Franco Foder, daß Sturm nicht zu Hause in der UPC-Arena gegen Videoton spielen "durfte". So hieß es dann in Kärnten "zu Hause bei Freunden Auswärts Heim zu spielen" - was ja auch schleißlich gelang. Ich weiß nicht, wie es Anderen dabei geht, aber ich persönlich finde es erfrischend, wenn nicht immer Alles nach der Pfeife der "Grabler-Vereinigung" - soll heißen österreichischer Fußball - tanzt. Denn wie ich bei den Spielen der Football WM gesehen habe sind die österreichischen Amateure der Austrian Football Leaugue um Einiges besser als ihre hauptberuflichen Pedants bei den Ballesterern....
Aber nun zu etwas ganz Anderem, nämlich sozialen Netzwerken: Jahrelang konnte und wollte ich keinen Sinn in Diesen erkennen. Einmal sogar zeigte sich eine (sehr junge) Arbeitskollegin erstaunt, um nicht zu sagen geschockt, als ich ihr auf Ihre Frage hin mitteilen mußte, daß ich nicht bei Facebook bin. Unverständlich eben für die Jugend von Heute. Als google+ an den Start ging war ich aber mittlerweile schon so weit und dachte mir, man könnte sich das Ganze ja mal ansehen....
Und ja - mea culpa - einst ein vehementer Verteidiger meines "Sozialen-Netzwerk-freien-Lebens" sprang ich auf den Zug auf und das sogar bei Google (mein neuer Blu Ray Player kann unter Anderem sogar auf meinen Picasa Account zugreifen, wa sich als mal wirklich gar nicht so schlecht einstufe - so kann ich ohne Probleme meine digitalen Fotos auf den Fernseher betrachten. Und die Firma nimmt derzeit $5 per anno für 20 GB Speicherplatz, also derzeit nicht einmal € 4). Was soll's - soll die Datenkrake eben noch mehr Infos über mich sammeln...

Eine Einladung gibt es hier: google+

Noch ein Hinweis in eigener Sache, wenn wir schon bei Einladungen sind: Mein Gästebuch würde sich an dieser Stelle auch mal auf Einträge freuen...

apropos American Football - endlich kann ich das versprochene Bild nachreichen - ja, ich weiß, für den wirklich guten Witz ist leider ein "t" zu viel..

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27. Juni 2011

56 Jahre...

SAGENHAFT - was es bei uns so alles gibt - 56 Jahre - so lange schafft man es bei uns nicht die Bedingungen des Staatsvertrages umzusetzen. Na servas - da wundert es einem kaum, dass auch der Bildungssektor seit Jahrezehnten einer Reform harrt und sie - wir sind ja schließlich in Österreich - wenn überhaupt nur halbherzig bekommen wird. Und da reden wir noch gar nicht über die vielzitierte "Verwaltungsreform" apropos Verwaltungsreform, Pensionsanpassungen oder Ähnlichem: Kann sich noch jemand an die Pressestunde erinnern, als sich Kohl und Lacina gegenübersaßen und leidenschaftlich die Pensionisten und vor allem deren "wohlerworbenen" Rechte verteidigten? Ekelhaft, diese Schmierenkomödie zweier Sesselkleber... Sie turtelten aufs Heftigste - es hatte fast den Anschein, die Beiden waren nachher noch auf eine gemeinsame Saunarunde verabredet.
Aber zurück zu den allseits bekannten zweisprachigen Ortstafeln. Da durfte ich unlängst in der Furche ein Interview mit dem Landeskaiser unseres südlichsten Anhängsels lesen. Und ich darf hier frei zitieren - schließlich bin ich ja da in bester Gesellschaft, wenn man "vergißt" udn keine Quellen angibt: Die ausverhandelte Ortstafellösung wird umgesetzt, aber zuvor wird noch das Volk per "Briefwahl" gefragt. Auf die Frage hin welche Konsequenzen es hätte, würde die Wahl negativ ausfallen meinte der Gefragte nur "das wird nicht passieren" häähhh? Ich denke mal ich bin zu doof um das ganz große Tennis, das hier veranstaltet wird nur annähernd begreifen zu können (oder dürfen...). Naja, man könnte den Akteur auch als Spiegel der ihn wählenden Klientel oder der vorherrschenden Meinung, Einstellung oder Befindlichkeit im Landes interpretieren...
Umso überraschender kam heute die Meldung, dass die Kärntner Slowenenvertreter dem ausverhandelten Kompromiß nicht zustimmen, da angeblich der Text anders lautet als die mündlichen Übereinkünfte. Göttlich, nicht? 56! Jahre und die Horizonte mancher Österreicher haben sich keinen Millimeter erweitert. Rosige Aussichten, ich kann gar nicht oft ausdrücken, wie ich mich auf die Zukunft unseres Ösistan freue, wie spannend ich in Diese blicke - Kinder, ich freue mich und kann es kaum erwarten - Bananenrepubliken möge es viele geben, wir haben Gott sei Dank derzeit auch geiles Wetter...

21. Mai 2011

American Football WM

Schön langsam wird es Zeit die heuer in Österreich stattfindende Football WM ein wenig zu bewerben. Das Schöne daran ist, dass die Vorrunde der Gruppe B in der Grazer UPC Arena gespielt wird und wir somit nicht allzu weit haben werden. In Graz gibt es eine seit Jahrzehnten sehr erfolgreiche American Football Mannschaft. Umso lustiger sind die Ereignisse rund um dieses Team, das für sich beansprucht äußerst professionell zu agieren:
So erinnere ich mich noch genau auf den Auftritt der damals noch "Öko Box - Giants" Promoter. Sie luden die Anwesenden recht herzlich zum kommenden Spiel gegen das "Team Amerika" ein. Es versprach DIE Begegnung zu werden - der damals regierende österreichsiche Meister gegen die Olympiaauswahl aus dem Mutterland des American Footballs. Und dem noch nicht genug - als besonderes Zuckerl wurde Jedem der am Matchtag mit 3 vollen Öko Boxen zum Eingang kam freier Eintritt versprochen. Das ließen wir uns nicht zweimal sagen und so kurvten wir an diesem besagten Tag durch die Wohngebiete in Eggenberg, um noch irgendwo Ökoboxen aufzutreiben. Ein Anblick für Götter - der Beifahrer eines Auto mit deutschem Kennzeichen "stiehlt" in Graz Ökoboxen. Herrlich - den am Eingang des Stadions angekommen schnauzte uns ein sichtlich generverter Ordner an "was denn heute alle mit diesen Boxen haben"
Egal, das Spiel wurde der Knaller und die Grazer besiegten das Team Amerika, bei dem das Durchschnittsgewicht höher lag, als das der schwerste Grazer auf die Waage brachte. Jedenfalls war ich so in Euphorie, dass ich danach gleich die auf der Homepage beworbene DVD mit den Jahreshighlights kaufen wollte. Nur leider durfte ich das nicht, da sie laut schriftlicher Auskunft nur "für ausgewählte Personen" zur Verfügung stand. Ich war zu diesem Zeitpunkt mehr als enttäsucht und beschloß diesen Verein von nun an zu meiden. Aber es kam wie es kommen sollte und unlängst war ich wieder auf der Tribüne zu sehen - es stand nämlich die Hinrichtung der Prague Panthers auf den Programm... Und was ich da in der Festschrift anläßlich des 30 jährigen Vereinsjubiläum lesen durfte, machte die große Enttäuschung ein wenig vergessen. Bei der Vorstellung der Spieler, Trainer und allen Mitwekrenden im Verien konnte ich Folgendes lesen (Bild folgt): Physitherapeutinnen - "Ass - Physio : Spreitzer XXX". Die gute Dame möge mir verzeihen, wenn ich sie als Beispiel angebe, wie gut die Interpunktion hier genommen wurde...

Aber eigentlich ging es mir ja um die Weltmeisterschaft:


Wie sagte einst ein Fremdenführer, der in London im Autobus bei der Stadtführung sprach? "On the left side you'll see the "Canadian House" - that's the House of the international Rugby Association. And if there are any Americans on board remember - this is not American Football! Cause Rugby is playd by REAL MEN!"

16. März 2011

granteln...

5. März 2011

Homepageschließung...

Aufgrund wiederholter Beschwerden bezüglich "mangelndem Inhalt" und Hinweise wegen angeblicher Verstoße gegen das "Barrierefreiheitgesetz" sieht sich der Verein "Unitas - St. Valentin" aufgrund der absurd hohen Strafandrohungen gezwungen, seine Internetpräsenz zu schließen. Obwohl der Verein ja keine Homepage im klassischen Sinne betrieb (auf den Umstand wurde mehrmals explizit hingewiesen) sondern vielmehr einen "Blog", sieht er sich trotzdem Außerstande, das mit dem Fortbestand bestehende finanzielle Risiko auf sich zu nehmen. Wir danken den regelmäßigen Besuchern für Ihren Besuch und verabschieden uns mit einem weinenden Auge aus dem Netz...