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20. Dezember 2013

schöne Bescherung (Teil 2)

der erste Teil des Abends wäre damit so weit gemeistert...

Hört genau hin, um ja nicht das Läuten des Christkindes überhören! Die Familie begibt sich freudig zum Christbaum, und da kommen auch schon die falschen "Ahs" und "Ohs", wunderschön der Baum - herrrlich, einzigartig, noch schöner als letztes Jahr... Im Prinzip kann der Baum der Ungeliebten nie so toll, fesch, funkelnd und was weiß ich denn noch Alles sein wie der der Geliebten. Aber schließlich ist Weihnachten und da sollte mann auch ein wenig nett sein! Und wenn es auch nur Würstl gegeben hat, macht sich gerade ob des vollen Magens ein wenig Zufriedenheit breit und so lassen wir es eben. Die ersten Lieder werden angestimmt und so wie jedes Jahr erhebt sich ein Chor von engelsgleichen (weiblichen) Stimmen, während die männlichen die Musik mit Brummen zu untermalen versuchen. Egal, Alles scheint vergessen, Alles eitel Wonne - es ist schließlich Weihnachten und es zählt der Wille! Danach werden auch Gedichte vorgetragen. Ein schönes Bild: Zwei Schwestern im Wettstreit um das Bessere selbstgedichtete Werk, quasi ein Rennen um die Gunst der Mutter, dessen Gewinner sowieso schon vorher feststeht. Auch wenn sich die Ungeliebte noch so anstrengt, die Geliebte gewinnt immer! Während die Asuführungen der Ersteren noch "ertragen" werden, wird das andere Gedicht über den grünen Klee gelobt. So ist es immer, denn es ist ja so bemerkenswert welch Talent die Geliebte eben besitzt und wie gekonnt sie dieses immer wieder einsetzt...
Danch werden auch schon die Geschenke verteilt. Hach zum Glück, denn neben dem Fressen ist schließlcih Konsum die einzige Abwechslung in unserer überfüllten, abgestumpften Welt. Aber Vorsicht! Allzu ungestümes Auspacken der Gaben kann sogleich eine weitere "Krokodilstränenattacke" der Großmutter auslösen. Denn das Papier soll, nein MUSS ganz vorsichtig behandelt werden, um auch im kommenden Jahr noch einmal seinen Zweck erfüllen zu können. Alle halten sich daran, nur der unerzogene Enkel ist wieder ein Verschwender - klar, wo soll er es auch gelernt haben, schließlich kommt er auch aus einem Elternhaus, das nicht sparen kann -  überhaupt ist "der Bub" sowieso schlecht erzogen... Der "Bub"? Stimmt ja gar nicht, denn seit Heuer hat er es schriftlich: der "Bub" wird erstmals in einem Brief der Großmutter als "erwachsen" tituliert. Welch eine Karriere - immerhin nach 37 Jahren! Zurück zum unerhöhrten Umgang mit dem Festtagspapier. Schließlich hielt sich das Enfant terrible auch schon bei den Servietten nicht an den schönen Brauch des Recyclings, also spätere "Neuauflage" auf den Tisch ausgeschlossen. Naja, so sind halt die Kinder aus einem Arbeiterhaushalt - sowas würde in einem Beamtenhaushalt halt nie passieren!
Die "Zuagroaßte" wiederum sitzt mit großen Augen da und kann es kaum fassen. Wieso muß man sich gegenseitig so viel schenken. Die nächste Lektion ist - rechne nach und Lerne: das Wichtigste an Weihnachten ist nicht etwas Ausgesuchtes zu schenken, etwas was Sinn macht oder das man sich dabei um Vorlieben des Beschenkten gar Gednaken gemacht hat. Nein, primär gilt es zu erraten was man bekommen könnte - genauer gesagt den Preis, dass das erhaltene Geschenk ausmachen wird und so einen Gegenstand von ähnlichem zurückzugeben. Damit Alles ausgeglichen ist, wie es die Großmutter zu predigen pflegt.
Gott sei Dank - oder leider für unsere "Zuagroaßte" sind die Gesichter nicht mehr ganz so ausdrucksstark wie in vergangengen Jahren. Da wurden Geschenke ausgepackt und es machte dabei so oft  einen Pumperer als die Kinnlade vor Enttäsuchung zu Boden fiel, dass es nur so eine Freude war: War irgendwie schön diese Ehrlichkeit, irgendwie war Früher alles besser...

18. November 2013

schöne Bescherung (Teil1)

was Alan Ayckbourn in seinem Stück "schöne Bescherung" beschreibt, kann die Relität noch viel besser...

Nehmen wir dazu eine Duchschnittsfamilie die am Weihnachtsabend zusammenkommt um den Festakt zu begehen. Schon Wochen im Voraus wirft der anstehende Festschmaus seine Schatten voraus. Soll es ein opulentes Mahl reich an Speisenfolgen sein oder das traditionelle Familienweihnachtsessen aufgetischt werden? Fragen über Fragen, die die Telefonleitungen zum Glühen bringen. Das traditionelle "Schlemmermenü" des 24. besteht in unserer Modellfamilie aus Frankfurtern. Angesichts der latenten Fettleibigkeit und des permanenten Fressens während des Rest des Jahres darf man sich also auf ein einfaches, ja fast spartanisches Mahl freuen und ich freuemich dabei auch für die Hausfrau: Auch sie verdient ein ruhiges Weihnachten, muß sie nicht stundenlang in der Küche stehen und den Kochlöffel schwingen. Aber auch die Freuden eines einfachen Mahles könnte einem fast verwehrt bleiben, paßt es der eingeladenen Verwandschaft nicht. So wird zuerst sinniert, danach telefoniert und schließlich insistiert: Würstl am Weihnachtsabend sind doch viel zu profan, quasi Plebs und so... Das Freimintenkontigent scheint schon erschöpft, als die Großmutter schließlich ihren Kettenhund zurückpfeift und sich die Eingeladenen doch auf die ausgelobte Speisenfolge einschwört.

So findet sich die werte Familie am Weihnachtsabend im Hause der ungeliebeten Tochter ein. Mit den aufgesetzten Festtagsgesichtern geht es sogleich an den Tisch, will man schließlich keine Zeit verlieren. So nimmt das Dinner seinen Lauf und der Enkel verzichtet dieses Mal sogar auf ein gutes Glas Bier, will er seine Großmutter nicht wegen der darauffolgenden obligaten Krokodilstränen in eine Exsikkose treiben. Nun; elegant die ersten Hürden umschifft nähert sich der Festschmaus seinem Ende und - verdammt, was ist passiert? Es bleibt glatt noch ein Paar Würstl übrig - Was denkt da der gemeine ausgefressene Wohlständler? Klar, der Rest muß weg! Nur wer opfert sich? Die Bäuche schreien "njet", aber zum Glück versteht es die Tante mit strenger Miene, ermahnenden Worten und bösen Blicken den Onkel zu "motivieren", doch noch einmal hinzulangen. Groteskes Bild am Tisch als die Frau den Mann zwingt, nein wegen Weihnachtsfriede: sagen wir lieber "überredet", doch noch nachzulegen. Auf der Gegenseite sitzt mit erschrockenem Gesicht die "Zuagroaßte", die neue Schwiegertochter, die das Alles kaum Glauben kann. Die Erzählungen im Vorfled tat sie als "erfunden" oder gar "übertrieben" ab. Doch jetzt erstauntes, nein eher faszieniertes aber sicher auch erschüttertes Schweigen über solche Ihr bis dato unbekannte Umgangsformen. Egal, Mission erfüllt, Würstl weg - Weihnachtsriede wieder einmal gerettet!
Zum Glück gibt es heuer keine Suppe... Man stelle sich vor: beim Servieren findet ein Teil dieser Speise seinen Weg auf die Hose des besagten armen Mannes. Normalerweise klar eine Aufgabe für die Waschmaschine. Zu Weihnachten löst man das Problem anders: Mann will sich trockentupfen, Frau mißfällt das sehr und schreit den Armen an: "WASCHEN SOLLST DU DICH!". Wieder ein Déjà-vu - der erschrockene Gesichtsausdruck der "Zuagroaßten", die es somit erst Heuer wirklich glauben kann, dass man in einer Familie so miteinander umgeht.
Ja klar, erklärte ihr ich es doch schon im Vorfeld: In dieser Familie hat ein Mann nichts zu sagen - so einfach lautet die Formel!

10. Oktober 2013

wenn die Sonne tief steht ...

... werfen alle Zwerge lange Schatten. Aber das die Sonne jetzt schon sooo tief steht :) Dagegen war unser einstiger Schweigekanzler auch nur ein einziger ... ok, lassen wir das, das wäre sonst eine Beleidigung :)
egal, Stichwort "Sonne". Im Ernst - es freut mich ungemein - die Situation beim Empfang in Schweden... ein wenig stolz lese ich den Artikel, weil ich dabei an den "Fußballkrieg" von Ryszard Kapuściński denken muß. Also steigen wir jetzt in die Liga des südamerikanischen Fußball auf?


ceterum censeo, ich würde mich wirklich sehr über Gästebucheintragungen freuen!

30. September 2013

best western...

Letzten November gab es bei BestWestern Central Europe ein Gewinnspiel, bei den man täglich einen Aufenthalt in einem BW Hotel gewinnen konnte. Idealerweise kam die neue Gewinnfrage immer genau dann, wenn ich aus der Arbeit heimkam - so war ich wahrscheinlich täglich einer der Ersten, der prompt nach Mitternacht die aktuelle Gewinnfrage beantwortete. Nur leider gewann ich Nichts...
So kam es aber dann dass mich ein Mail von BW Österreich ereilte - ich möge ihnen meine Adresse mitteilen - aufgrund meiner "Fleissigkeit" bekam ich eine Travelcard, einlösbar in jedem BW Hotel, zugesandt...

Danke!




Und so komme ich zu meinem heutigen Tipp, das Gewinnspiel von BW anläßlich des 25 Jahresjubiläum...

 VOSRICHT SUCHTGEFAHR!!!

ceterum censeo, ich würde mich wirklich über Gästebucheintragungen freuen! 


5. Juli 2013

Bananastan...

Alles scheint Mittelmaß in diesem Land...
Traurig traurig, vor allem manche Wortspenden... So lese ich Heute in der Kleinen Zeitung vom 5.Juli/ Steiermarkausgabe auf Seite 7 über Bartenstein und sein Ausscheiden aus der Politik oder besser gesagt aus dem Parlament: "der Trend geht leider in Richtung Berufspolitiker..." No na ned würde ich aus dem Bauch heraus antworten. Was hätte sich Österreich sonst verdient, als von Profis gelenkt zu werden?
Aber was will man auch von Leuten erwarten, die mit einem fetten Gehalt auch noch um Rabatte in Schuhgeschäften betteln...
Die Realität holt mich gleich wieder ein - wir wohnen ja in einer Bananenrepublik... aber leider Eine mit mittelmäßigem Wetter...


ceterum censeo, ich würde mich wirklich über Gästebucheintragungen freuen! 

15. Mai 2013

welcome to bananastan die xte...



 sollte dieser Artikel offline gestellt werden, dann sei er hier für die Nachwelt gesichert:


auch ein heißer Tipp für einen MInisterposten in Österreich:





25. April 2013

Graffiti in der Stadt...


9. April 2013

D-63589...

Bei einem meiner letzten Abenddienste checkte ein Gast aus "D-63589, Linsengericht" ein. Kein Scherz - den Ort gibt es wirklich!!!

D-63589, Linsengericht bei Franfurt/Main...

Dieses Bonmont reiht sich somit in eine lange Schlange von außergewöhnlichen Ereignissen ein, die sich über die Jahre ereigneten. Fast so lustig wie der gefühlt 5000 mal gehörte Schmäh (und natürlich dazu gesehenes Bild) von "Windpassing" bei Enns, dessen Ortsschild imm gerne von den Schauspielern des "Vienna Englisch Theatre" mit eindeutigen Posen fotografiert wurde...
Interessiert? - Eine kleine Kollektion findet der interessierte Leser hier:

"Kindergeburtstag"


Rückblickend kann man sagen, dass es mangels adäquater Ausbildung zu keinem besseren Haus gereicht hat. Aber letztendlich konnte ich meine Umschulung doch noch abschließen...

1. März 2013

the hitchhiker's guide to the family...

Das Buch "per Anhalter durch die Familie" ist ein internationales, seit Jahren erfolgreiches Buch, das in über 1000 Sprachen, nicht nur in so populäre wie "Schwiegermutterisch" oder "Frauisch", sondern sogar auch in die Hundesprache übersetzt wurde. Hauptzweck dieses Reiseführers soll die leichtere Navigation durch die Familie sein...
Nun hat dieses Buch die alte Auflage, das zwar umfangreichere aber schon in manchen Kapiteln antiquierte Standardnachschlagewerk "wie sage ich es der Schwiegermutter" abgelöst. Vielmehr soll das vorliegende Werk ein universeller Ratgeber in Sachen Familie sein...
So werden in dem Buch alle möglichen und von den Autoren durchgelebten Situationen geschildert und deren verschiedene Konstellationen dargestellt. So versichert der Herausgeber, dass sie mit der vorliegenden Ausgabe immer perfekt auf alle auftretenden Eventualitäten reagieren können. Unsere zahlreichen Autoren sind stets unterwegs und versuchen mit ihren geschilderten Erlebnissen das Buch so aktuell wie möglich zu halten.
Wir wünschen Ihen viel Spaß bei der Lektüre des vorliegenden Buches und bedenken Sie dabei Eins: there are fifty ways to leave your lover but only one way to leave your family...

27. März 2012

schöne neue Welt...

Wir wohnen in einem lieben kleinen Land, beschäftigen einen Zivildiener als Verteidigungsminister, der Herr Gesundheitsminsiter lernte zuerst Maschinenschlosser, unsere Frau Bundesministerin für Verkehr, Innovation und Technologie ist gelernte Zahnarztassistentin. Besser wird es dann schon bei der Bundesministerin für Frauen und öffentlichen Dienst, die immerhin Hauptschullehrerin ist. Diese Aufzählung könnte sicherlich um Einige erweitert werden, weitere interessante Einblicke dazu gibt die Seite
(Daher darf es auch nicht weiterhin verwunderlich sein, wenn ein gelernter Zahntechniker in unserer Alpenrepublik den Führungsanspruch stellt :-) )
Ich möchte auf diese Weise keinesfall igendeinen der erwähnten Berufe oder deren Ausübende geringschätzen - nein, im Gegenteil! Nur bin ich der Meinung (nein, eher ein unverbesserlicher Träumer), dass man für jede Positon eine angemessene (Aus)Bildung haben sollte... Wäre es nicht schön, wenn Politiker ein wenig mehr am Kasten hätten... Ein bemerkenswertes Interview, dass ich unlängst gehört habe (leider kann ich hier keine Quellenangabe liefern - so kann ich es nur in eigenen Worten zusammenfassen...): Die Politiker sollten mehr über unser politisches System und dessen Zusammenhänge im Protfolio haben als die letzten 50, 60 Jahre.
Aber leider geht es bei uns in der Politik meistens darum, wer wem ein Eis gestohlen hat. Gibt es eigentlicheine gelernte Kindergärtnerin im Hohen Haus?
Ich möchte hier nciht nur Politikerbashing betreiben - kein Problem, denn Haarsträubendes findet man auch tagtäglich in unseren "Medien" - ach, wie ich es vermisse, aber leider gibt es im Ösiland keine einzige Tageszeitung mit internationalem Format. Kleines Beispiel gefällig? Ein Klassiker immer wiederkehrenden Tautologien:


Aber fairerweise soll erwähnt werden, dass nicht nur der politische und publizierende Sektor mitunter mit Qualitätsproblemen zu kämpfen hat.
So gibt es in Österreich ein privates Beförderungsunternehmen, dass mehrmals den Unmut in punkto Kommunikation auf sich gezogen hat. Wenn man dem Sprichwort "wie der Herr, so das Gscherr" glauben schnenken darf, dann ist folgender Dialog aufgrund des Chefs mehr als verständlich...

(leider bin ich bei dieser Darstellung aufgrund eines fehlenden "Facebook-Lebens" auf Forenberichte angewiesen..)

17. Februar 2012

der Kongreß tanzt...

Mein Gott, was war ich aufgeregt: Den Küchentisch kurzerhand zur Loge umfunktioniert, meinen kleinen Bildschirm samt virtuellen Dolby Sourround zum Ballsaal gepimpt und die Hofer-Asti-Flasche um EUR 3,29.- eingekühlt konnte es losgehen; der Wiener Opernball stand Gestern wieder am Programm!

häßlich, gräßlich, scheußlich (frei nach Austin Powers...),

was man da auf dem Bildschirm präsentiert bekam. Highlights gab es genügend, wenn auch überwiegend Negative. Etwa eine Wortspende von Alfons Haider, der allen Ernstes seinen Co-Kommentator als Herr "Hohenlö" (!!!) vorstellte. Aber bei diversen Ausspracheversuchen im ORF ist der regelmäßige Seher schon Einiges gewohnt - mir fallen hier vor allem die abenteuerlichen Wortkreationen rund um den Namen "Lech Walesa" ein. Ojeh, schön langsam denke ich, dass mir mein Latein- und Griechischprofessor die falschen Ausspracheregeln beigebracht hat...
Oder der peinliche Versuch des Moderatorinnenduos Haider-Weichselbraun, Dienst versehende Polizisten zu interviewen... Mein perönlicher Höhepunkt war das Interview mit dem Herrn Bundespräsidenten und dem Generalsekretär der vereinten Nationen, wobei Alfons Haider allen Ernstes den Herren vor den Damen die Hand zum Abschied reichte und dabei die österreichsiche First Lady ganz links liegen ließ.
Auf die geschneiderten Geschmacksverwirrungen der Besucherinnen möchteund kann  ich hier nicht eingehen, denn mir ist noch immer ein Wenig übel vom Alkoholgenuß... Trotzdem ist Eines immer wieder festzustellen: Man(n) kann Geschmack nicht kaufen. Einzig die absolut "fabelhafte Duschhaube" von Natalia Ushakova sei hier erwähnt...

(Quelle: www.kurier.at)

Interessanterweise nahm in der Loge des Herrn "Lügners" (O-Ton "Birgit", Brigitte Nielsen...) Herr Hans-Joachim Frey, seines Zeichens Veranstalter des deutschen Semper-Opernballes, Platz

Liebe Ossis! Da können wir es Euch wieder einmal so richtig zeigen, wo der Bartl den Most herholt!

Aber irgendwie war der Ball dann doch nicht so... sagen wir mal, er kam mir etwas "schmutzig" vor - na klar, leider konnte ich nirgends Herrn "Supersauber" (bei 01:34!) entdecken!

Im Ö3 Wecker Tags darauf war noch ein weiteres Highlight auszumachen: "Loddar" fand die Debütantinnen überhaupt nicht fesch. Ganz meine Meinung, denn auch ich konnte Gestern, obwohl ich zu diesem Zeitpunkt schon eine Einiges an Asti intus hatte, gerade einmal ein halbwegs hübsches weibliches Wesen beim Einzug ausmachen. Naja, könnte aber vielleicht auch am exzentrischen Geschmack von "Loddar" und mir liegen... Apropos Jungdamen und -herrenkomitee: das "who is who" dieser Formation ist wieder einmal ein gutes Spiegelbild unseres kleinen Landes: wie schafft man es eigentlich hier eröffnen zu dürfen? Ich denke, neben einer gewissen Bewegungsgabe zählt in diesem Land wieder einmal nur der Einfluß des Elternhauses...
Oder, der Herr Papa war - wie gestern während des Einzuges erkärt bekommen - einmal Faschingsprinz oder gar ein "berühmter Zieleinlaufsprecher"!
Aber: die Eröffnung war wieder einmal sehr schön: Meiner Meinung nach nicht so "spektakulär" wie letztes Jahr (choreografiert von einer Grazer Tanzschule - hähä, liebe prä... Hauptstädter, da hat es Euch die Provinz mal wieder ordentlich gezeigt!) - aber der "Quotentürke" gab eine wirklich passable Vorstellung ab - Zylinder ab, es lebe die gelungene Integration!

In diesem Sinne Prost und guten Abend Österreich und
ALLES WALZER!

2. Januar 2010

jeder Mensch ist anders...

Es ist schon beinahe Tradition, dass zu diversen Feiertagen die seltsamsten Gesalten die Strassen bevölkern und diese auch in die Hotellobbies strömen um diverse letzte freie Zimmer zu füllen...
Obdachlose auf der Suche nach einem warmen Platz, Ehepartner die nach einem Streit während der ruhigen Weihnachtsfeiertage kurzfristig ein Schlafplatz brauchen und andere Zerrüttete...
Bis auf diversen "Zerstrittene-Herbergssuchenden" sind die meisten der anderen Flanierenden stadtbekannt und so windet sich ein jeder Rezeptionist wie ein Aal, wenn es um Begründungen geht, wieso gerade ein solcher Fragender partout heute in diesem Haus kein Zimmer beziehen kann...
Aber natürlich finden manche immer wieder ihr Glück: So erhalte ich einen Anruf mit dem Ansinnen einer Reservierung. Zwar stutze ich zuerst aufgrund einer Festnetznummer aus dem Stadtgebiet - kurz den Namen im Computer gecheckt, schon mehrmals bei uns zu Gast - na also, was soll einer Reservierung noch im Wege stehen? Nach kurzer Zeit steht der Anrufer auf der Matte und Nichts ahnend nehmen die Ereignisse ihren Lauf...
Am frühen Abend ist es dann auch so weit, als eben dieser Gast sichtlich nervös an der Rezeption erscheint: Er meint sofort, die angebotenen Fernsehkanäle seien eine Schweinerei. Der Hinweis, dass der Umfang ja schon von früheren Besuchen bekannt sein sollte verhallt ungehört zwischen den unmittelbar einsetzenden Schimpftiraden. Langes Schreien kurzer Sinn: der Grund der Aufgeregtheit scheint sich dann doch eher auf die Qualität als auf die Quantität zu beziehen, jedenfalls "sei es eine Schweinerei, einem ein solches Zimmer zu verkaufen" und er beharrt auf einen Zimmertausch. Leider ist es mir aufgrund der Lautstärke primär unmöglich, meine Gedanken zu ordnen und das Problem gütlich zu lösen. Ein solcher Hinweis erfährt verständlicherweise keine große Gegenliebe und so wird munter weitergeschimft, respektive geschrien. Unangenehmer Umgangston quasi - mein "Troubleshooting-Wille" rutscht in den Keller und dazu kommt mir der Beschwerdeführer immer unangenehmer näher, sodaß an eine Deeskalierung immer schwerer zu denken ist...
Das sind dann also die Situationen wo man unerwartet in eine unangenehme Situation manövriert wird, um am Ende als der "Böse", quasi "Kunde-ist-König-aber-hier-sind-Alle -serviceunorientiert" dazustehen. Natürlich bin ich durch die Lautstärke und den Fortgang der Dinge jetzt persönlich motiviert, dem Lösen des Problems nicht gerade höchste Priorität beizumessen...
Verhärtete Fronten - sogar eine Einladung ins Zimmer für einen Lokalaugenschein wird ausgesprochen, aber aufgrund der aggressiven Körpersprache erst einmal dankend abgelehnt. So werde ich noch mit einem "Sie machen sich lächerlich" ausgelacht, und der Rückzug wird angetreten.
Schaler Nachgeschmack....

23. September 2009

Handicapophobie

Wie schon einmal erwähnt, gibt es Vorgaben von Lizenzgebern, die jeden Pups regeln, aber keine Silbe über behindertengerechte Ausstattung verlieren. Ja, leider sind diese halt kein Massenmarkt. Wenn man aber dann durch die Straßen geht, denkt man sich - hey, wieso eigentlich nicht? Ach ja, wir reden ja von körperlich Behinderten :-D.
Dann gibt es auch noch Leute in unmittelbaren Umgebung, Marke "Eisenbahnerkuh", die sowieso gleich mehr als abwertend reagieren, wenn sie nur die Wahrscheinlichkeit eines Besuches durch einen Rollstuhlfahrer wittern. Schade - oder interessant: denn nichts sagt meiner Meinung nach mehr über die wirklichen Abgründe einer Persönlichkeit aus, als solche spontanen und unbedarft geäußerten "Rülpser". In solchen Situationen bin ich heilfroh, daß mir gerade Glieder gewachsen sind und ich geistig auch nicht gerade zum letzten Drittel der Gesellschaft zähle (hoffe ich jedenfalls).

10. August 2009

Linksverkehr ab 1m Tiefe!

Wieder einmal wurde er eines Besseren belehrt - es geht noch dümmer: Da erreicht ihn ein Anruf mit einer erbosten Frauenstimme, die sich lautstark beschwert, daß sich das Tor der Tiefgarage beim Hinausfahren nicht öffne. Hinweise, daß es ihm leid tue und er sogleich nachsehen werde, werden nur mit einem pffffff... quittiert. Also macht er sich auf den Weg zum "Corpus non öffnend" und als er draußen den Schlüssel herumdreht, um das Tor zum Öffnen zu bewegen, gibt Selbiges beim Hinauffahren ein wunderbares Bild preis: Das Auto der hinaus Wollenden steht auf der Einfahrtsspur. So wird der Wagen kaum über den Bodenkontakt, der sich auf der Ausfahrtsspur befindet, gefahren sein....
Angesichts solcher Fahrkünste verlirrt er kurzzeitig die Fassung, sodaß er glatt vergißt, die vorgetragenen Vorwürfe zu entkräften und der Aufklärung zuzuführen. So geht die Sonne unter und bald wird wieder ein neuer Morgen dämmern........

12. Juni 2009

Wozu sich anmelden?

Neulich wird er, er der vorne steht, wieder einmal mit einer dieser witzigen Begebenheiten konfrontiert. Die Geschichte ist so lustig und so oft wiederholt zugleich – der Grat zwischen Erheiterung und Verzweiflung wird von mal zu mal schmäler.
Ein nördlicher Nachbar betritt den Raum - nein - er erscheint – ja klar, beim “kleinen Bruder“ kann man nicht freundlich grüßend, einfach nur gut gelaunter Gast seiend, das Haus betreten. Dazu aber ist der Kommende zu weit nördlich angesiedelt.
Eincheckprozedur wie immer: Eintrag ins Gästebuch – bei der Zeile „Ausweis“ dann, welch Überraschung, wieder: „brauchen sie auch einen Ausweis?“ – „ ja , bitte sehr“ – „wieso?“ – „weil es das Meldegesetz bei uns so vorsieht“ – „wieso? ich bin doch EU-Bürger“ – „aber es ist bei allen ausländischen Gästen erforderlich – gerne können sie auch darauf verzichten, ich mache sie nur darauf aufmerksam, bei einer Durchsicht der Bücher durch die Fremdenpolizei könnte sie diese dann möglicherweise zur Ausweisleistung auffordern – die kommen dann direkt auf ihr Zimmer, mitunter auch spät am Abend“ – „also, das ist ja unerhört, sie sind das erste Hotel, wo das verlangt wird. seit zwanzig Jahren.......“
Spätestens hier oder doch gleich nach dem ersten Satz hatte er dieses Gespräch verlassen. Er hört nur mehr, so wie Charly Brown seine Lehrerin "bla blabla bla bla....", obwohl er dieses mal noch dachte: ein fleißiger Mensch, er erzählt mir von über zwanzig Jahren Berufserfahrung – nach dem angegebenen Geburtsdatum müsste sich der Mann eitlerweise jünger gemacht haben oder er arbeitet schon seit seinem zehnten Lebensjahr – doch die Wahrheit kann in dieser Situation nicht ausgeforscht werden, da ja der Ausweis als Antwortfinder hier nicht zum Einsatz kommt. Also spekuliert er mit der viel zitierten „deutschen Tüchtigkeit“ und nimmt eine Tätigkeit seit jungen Jahren an.
Ein Dialog so so wie Hunderte vorher und Hunderte, nein wahrscheinlich Tausende danach. Mindestens so witzig wie die einst immer wiederkehrenden Diskussion in seiner früheren WG, wer nun eigentlich dran sei, den Müll rauszutragen. Nur einmal, so konnte er sich erinnern, gab es keine allzu lange Diskussion – ja damals, der gute alte heiße Sommer: 35 grad im Schatten, der Betonbau, in dem sich die mülldiskutierende WG befand, hatte sich wochenlang aufgeheizt. In der Ecke stand eine Biomülltonne, die schon länger der Entleerung harrte. Da brach das Unheil über die Gemeinschaft herein: Eines Morgens – schrille Schreie – Tumult – mädchengleich – ganz und gar ungewöhnlich für die Bewohner. Als er den Ort des Auslösers erreichte, sah er Maden, sich über den Teppich windend, die sich aus dem Biomüllkübel befreit hatten. Ein fantastischer Anblick – die zu Fleisch gewordene Faulheit der Bewohner räkelte sich in aller Pracht vor ihnen auf dem Boden. Wer dachte, es wäre nun sowieso sonnenklar, dass die Tonne sofort entleert werden würde, der irrte. Nach kurzer Debatte zeigte Derjenige Nerven, dessen Zimmer genau in der Wanderungsrichtung der Diskussoinsbeschleuniger lag und ging sofort mit der Tonne runter.
So trug es sich zu – und so ging es jetzt hier weiter. Dem Müll war das Meldegesetz gewichen, die Mitbewohner mutierten zu murrenden Fahrenden und die Maden waren zu Wächtern der Bücher geworden, die auch ohne größere Hitzeentwicklung angekrochen kamen und über das Gemeldete herfielen und alles mit ihren Rotstiften anstrichen, was nicht nach der Norm ausgefüllt war. Dabei, so erzählte ihm einmal ein lange gedienter Wächter der Eintragungen einmal – wahrscheinlich hatte zu dieser Zeit der Sommer auch dessen Amtsstube schon lange aufgeheizt – er habe in all den Jahren noch nie einen gesuchten Gemeldeten gefunden. Und wenn er sich nicht irrte, so kroch und strich er schon mehr als drei Jahrzehnte.
So geht die Sonne unter und bald wird wieder ein neuer Morgen dämmern........

1. August 2008

Neues aus der Unterwelt

Nachdem ich vor einiger Zeit an dieser Stelle von einer Dame berichten durfte, die in der Tiefgarage den Linksverkehr einführen wollte und dabei wegen der Bodenkontakte, die noch romantisch auf der rechten Siete in die Fahrbahn eingelassen waren, leider nicht aus Derselbigen rauskam, möchte ich hier eine noch viel bedeutendere Entdeckung publizieren: Beim vorliegenden Fall handelt es sich um den unglaublichen Fall einer Amerikanerin, die die unglaubliche Fähigkeit besitzt, CO zu schmecken!
Also lehnt er voll Arbeitseifer an der Rezeption, als eine sichtlich aufgebrachte Dame das Haus betritt um sogleich ihr "unglaubliches Ereignis" zu erzählen. Naja, eigentlich sollte es ja mehr eine Beschwerde sein. Der Stein des Anstoßes? Die Dame war in die Tiefgarge zwecks Parken vorgedrungen und wäre dabei fast ums Leben gekommen. Denn unglaublich, aber wahr: In der Tiefgarage wimmelt es nur so von CO - Wahnsinn, wer solche Sachen wohl macht? Es ist ihr jedenfalls sofort unangenehm aufgefallen - der GERUCH NACH CO - unglaublich, die schlacksen Sicherheitsvorkehrungen in Europa! tststs... Aber ein Gutes hat das Ganze ja, denn je weiter Aufwärts Richtung Ausgang sie ging, desto schwächer wurde der Geruch. Glück gehabt! Schwer mit dem aufkeimenden Lachkrampf kämpfend, gelobt er sofort Besserung und verspricht, sich unverzüglich dieses Problems anzunehmen...

aus diesem Post:

wikipedia - Kohlenmonoxid

10. Mai 2008

ungelöste Rätsel der Menschheit

Und noch ein Anruf der Marke "da legst dich nieder" - wieder einmal hat sich ein Gast mit der Türkette im Zimmer eingeschlossen. Es verhält es sich folgendermaßen: Diese Ketten sind ja nicht aus Jux und Tollerei an den Türen befestigt, sondern sie sind - das lasse man sich einmal auf der Zunge zergehen - vorgegebene Mindeststandards einer amerikanischen Firma. Und nun (dauernd) das: die Gäste fürchten sich, hängen die Kette vor die Tür und schaffen es danach nicht mehr, sich wieder selbst zu befreien. Dann der verzweifelte Anruf, man habe sich leider selbst eingesperrt! Unglaublich, nicht? Aufgrund solcher Vorkommnisse zweifelt er regelmäßig an der Mondlandung oder dass es Uboote gibt... wer bitte sehr sollte denn solche Taten vollbringen, angesichts der Tatsache, dass sogar einfache Vorhängeketten jetzt grob mal über den Daumen gepeilt auch noch 200 Jahre nach deren Einführung noch immer ein ungelöstes Rätsel der Menschheit darstellen?

So geht die Sonne unter und bald wird wieder ein neuer Morgen dämmern........


27. Februar 2008

Dr. Homer Simpson

Manche mögen es für unglaublich halten, daß es Menschen gibt, die 30 Jahre nebeneinander herarbeiten und wenn nach dieser Zeit jemand weggeht danach einfach nicht mehr existent ist - wie wenn er gestorben wäre - einfach totgeschwiegen. Menschen sind täglich nebeneinander her, ohne dabei ein herzliches Wort oder gar Freundlichkeit zu verlieren - kein Zusammengehörigkeitsgefühl kann entstehen - es ist ein Vegetieren nebeneinander bei dem man bedauerlicherweise auch andere Menschen begegnen muß... Wieso sollte man auch Miteinander auskommen, Einzelkämpfer sind sowieso besser dran - wurden nicht alle große Taten in der Geschichte von Einzelkämpfern vollbracht: Alexander der Große, Dschinghis Khan, Napoleon, Hitler,....? Oft könnte man meinen, die Simpsons wären schon das Ultimative an dummen Menschen, die Realität scheint noch gelber zu sein. Diese Plätze scheinen mir manches mal ein Brennpunkt aller Kritiken zu sein: Alles, was Andere machen ist prinzipiell vererflich und wird, Gottgleich, kritisiert und dabei zu einer eigenen Realität verschmolzen, die genauso verwirrt wie die Kritisierte ist. Vielel meinen dabei auch noch eine "Kultur" nach Außen zu repräsentieren und vergessen dabei, daß es Innen eine gewisse Aufgeräumtheit braucht um Etwas zu repräsentieren.
Oft paart sich dazu auch chronische Humorlosigkeit - jedes Wort wird auf einer Goldwaage gewogen, die sogar Atome auf mindestens hundert Stellen nach Komma genau bestimmen könnte... Letzendlich ist alles eingefahren, Augen trüben sich in Betriebsblindheit und die Unbeweglichkeit nimmt überhand. Derweilen gibt sogar Elefanten, die beweglicher sind.....

26. Januar 2008

Wo gibt es Schnee?

Gerade eben stellt mir ein Gast den Klassiker unter den Fragen: "Wo gibt es hier Schnee?" Ein Schwarzer, pardon "Afroamerikaner" fragt mich wo er hinfahren muß, um das erste Mal im Leben Schnee zu sehen. Ich dachte, ich breche nieder - solche Fragen kennt man sonst nur aus Witzen - aber dieses mal war es real! Also schickte ich ihn auf den Schöckel, hoffentlicht friert der Arme nicht! Und die Vorfreude war groß, die Zähne blitzten im Gesicht mit dem erwarteten Schnee um die Wette!

17. Januar 2008

Als der Terror nach Österreich kam

So muß es wohl in den Straßen des Iraks tagtäglich aussehen. Als er Frühmorgens noch etwas verschlafen seinen Dienst antritt, traut er zuerst seinen Augen nicht. Den Schlaf aus den Augen reibend, gleich einem schlechten Traum wegwischen wollend, sieht er nochmals hin. Kein Zweifel, jetzt schoß es ihm wieder - klar, bei diesen Lichtverhältnissen hatte er das ganze ja schon lange nicht mehr betrachtet. Sofort fühlt er sich wieder in seine Jugendzeit ins Elternhaus zurückversetzt. Sein Bruder tanzt in seinen Gedanken gleich einer verblüffend realen Fatamorgana vor seinem Auge der Erinnerung. Auf seiner Zimmertür prangt groß der Spruch „wer Ordnung hält ist nur zu faul zum suchen“. Auch eine Betrachtungsweise, quasi aus der Not eine Tugend machen. Und so steht er heute wieder im Chaos. Ein Chaos, dass sich aus dem Büro raus in den Empfangsbereich erstreckt. Auf der anderen Seite des Raumes eine Pinnwand mit aktuellen Veranstaltungsankündigungen. bitte, was soll an einem ordentlich aufgeräumten Ankündigungsareal schon dran sein. Stell einer sich einmal vor, man stehe davor und man findet gleich aktuelle Belange. Viel witziger die Praxis, Eventnotifikationen auch noch lange nach deren Stattfindungszeitraum plakatiert zu lassen, aktive Antiquierung sozusagen, Gehirnjogging für Infosuchende. Eine leichte Aufbereitung ist ja bei genauerer Betrachtung sowieso nur dazu da, die Leute denkfaul zu machen und deren geistige Unterbeschäftigung zu fördern. Aber zurück in die heiligen Hallen dieses Zustandes. Er würde es sich nie zutrauen, unter solchen Umständen seinen Geldgebern gegenüber behaupten zu können, alles im Griff respektive in der Übersicht zu wahren - naja, er ist halt von Geburt an eine feige Natur. man stelle sich also nun die hier herrschenden chaotischen Zustände vor , die hier für jeden Gast gleich bei Ankunft offensichtlich, nein augenscheinlich sind. Würde man die plötzlich beseitigen - nicht zu denken, man könnte da rasch in den Verdacht geraten, rasch und professionell zu arbeiten. Unweigerlich fühlte er sich in die Zeit von 9/11 zurückversetzt, wo ein Hinweis der amerikansichen Botschaft an die sich im Ausland bewegenden Staatsbürger die Ankündigungstafel schmückte. Sinngemäß wurde dort empfohlen, sich im Ausland möglichst unauffällig zu bewegen und sich ja nicht als amerikanischer Staatsbürger zu erkennen geben. Fantastisch, das großartige freie Amerika! Aber egal, so lange sie sich daraufhin nicht als Österreicher ausgeben würden....

So geht die Sonne auf und der Tag beginnt seine ganze Pracht zu entfalten...........