30. Oktober 2009

Arbeitswelt im Wandel...

5.0 von 5 Sternen umfangreich bebildeter Band...

Wie gewohnt handelt es sich um ein reich bebildertes Werk aus dem Hause Sutton. In eindrucksvollen Bildern wird die industrielle Geschichte der Stadt Steyr anhand von ausgewählten Betrieben erzählt (z.B. die "Hackwerke"). Für meinen Geschmack ist die Zeit des dritten Reiches, die ohne Zweifel eine der prägendsten für die Stadt Steyr war, etwas zu umfassend abgehandelt - diesbezüglich gibt es ja in den letzten Jahren einen kleinen "Boom" an diversen Büchern...
Interessante Aspekte rund um Werndl könnten ruhig umfangreicher erzählt werden - hier sei das großartige Buch über Josef Werndl - Der Pionier aus Steyr erwähnt. Neben der Darstellug der Industrieentwicklung wird auch entsprechend auf die Wohnraumschaffung und Stadterweiterung eingegangen, um schlußendlich über den Wiederaufbau nach dem zweiten Weltkrieg, dem teilweisen Niedergang der Industrie bis zur heutigen Zeit zu kommen, in dem die BMW-Werke und das umfassende Arbeitsmuseum im Wehrgraben dargestellt werden.
So ist es schön, dass der Autor des Buches einen direkten Bezug zu den Ereignissen hat - was auf einem Foto zum Ausdruck kommt, auf dem die Mutter des Autors zu sehen ist...
die einzelnen Kapitel:

1: Der Aufstieg zur Industriemetropole (Steyr und die Werndl'sche Waffenfabrik)
2: Vom Familienbetrieb zur Besteckwarenindustrie (die Hackwerke)
3: Öffentlichkeitsarbeit als Mittelpunkt (die Druckerei Prietzel)
4: Überlebenskampf in der Zwischenkriegszeit
5: Die Steyr-Werke im "dritten Reich"
6: Der Wiederaufbau und die Nachkriegszeit
7: Das Wirtschaftswunder udn die soziale Offensive
8: Aufstieg, Blüte und Zerfall der Steyr-Werke
9: Die Anfänge der BMW Steyr Motoren Gesellschaft
10: Die Musealisierung der Arbeitswelt

... Ihr LeKle

29. Oktober 2009

Clipless Case Leder-Etui


5.0 von 5 Sternen passgenau - nicht mehr und nicht weniger...

Das von mir bestellte Leder Etui ist paßgenau auf das Nokia 6120 geschnitten. Das Handy kann leicht ein- und ausgeschoben werden, hält aber so gut, dass es nicht rausgleitet. Dazu ist die Inneseite "aufgerauht" - soll heißen, es ist so weich, dass das Display optimal gechützt ist...
Für den Preis und die gelieferte Qualität/Funktion eine klare Kaufempfehlung...

... Ihr LeKle

11. Oktober 2009

Spritzkack

Als ich einmal im Schönbrunn zum Flußpferdgehege kam, faszinierten mich vor allem die Wände des Stallgebäudes, die weit über die Größe der gehaltenen Tiere hinaus mit Kot bespritzt waren... Lange konnte ich keine Antwort auf dieses "Phänomen" finden, aber als ich gestern Universum ansah, fiel es mir wie Schuppen vn den Augen:
Und zwar war dort ein Hippopotamos in freier Wildbahn beim Koten zu beobachten. Jetzt kommt das Beste, bitte festhalten! Während des Aktes fungierte der Schwanz als Fächer, der sogleich "WC-Papiergleich" das Gemachte in alle Himmelsrichtungen im hohen Bogen verteilte. Also merke: Nie hinter einem Flußpferd hinterhergehen!
Leider kam ich für eine Aufnahme zu spät - ich hoffe, ich kann das bei einer etwaigen Wiederhohlung nachtragen. Bis dahin das Bild, das mich ins Grübeln brachte:

9. Oktober 2009

Seiten der Zeit...


23. September 2009

Handicapophobie

Wie schon einmal erwähnt, gibt es Vorgaben von Lizenzgebern, die jeden Pups regeln, aber keine Silbe über behindertengerechte Ausstattung verlieren. Ja, leider sind diese halt kein Massenmarkt. Wenn man aber dann durch die Straßen geht, denkt man sich - hey, wieso eigentlich nicht? Ach ja, wir reden ja von körperlich Behinderten :-D.
Dann gibt es auch noch Leute in unmittelbaren Umgebung, Marke "Eisenbahnerkuh", die sowieso gleich mehr als abwertend reagieren, wenn sie nur die Wahrscheinlichkeit eines Besuches durch einen Rollstuhlfahrer wittern. Schade - oder interessant: denn nichts sagt meiner Meinung nach mehr über die wirklichen Abgründe einer Persönlichkeit aus, als solche spontanen und unbedarft geäußerten "Rülpser". In solchen Situationen bin ich heilfroh, daß mir gerade Glieder gewachsen sind und ich geistig auch nicht gerade zum letzten Drittel der Gesellschaft zähle (hoffe ich jedenfalls).

20. September 2009

Sony PRS 505



4.0 von 5 Sternen gewöhnugsbedürftig, aber trotzdem genial...

Als ich den Reader nach einigen Tests in Buchhandlungen endlich in meinen Händen hielt, wollte er mir zuerst so gar nicht gefallen - das legte sich nach einigen Recherchen...
Als Mac-User verwende ich das Freeware-Programm "Calibre" - einfach zu verwalten und optisch ansprechend aufbereitet. Mit dieser Sofware kann man sich diverse RSS-Feeds - etwa Tageszeitungen - auf den Reader laden. Genial - so hat man schon in der Früh die gewünschte Lektüre im handlichen Gerät mit sich. Natürlich können auch selbst RSS-Feeds eingepflegt werden...
- Glücklichereise unterstützt die neue Software von Sony - Ebook Librar 3.0 nun auch MAc OSX -
Der Reader muß wegen dem Fehlen von alternativen Verbindungsmöglichkeiten per USB mit dem Computer verbunden werden...

Ein echtes "Schmankerl" sei hier erwähnt - ich konnte es jedenfalls so nirgends finden: Falls der Reader schon auf eine Adobe digital ID autorisiert/aktiviert ist: Schließen sie den Sony am PC an, öffnen sie Adobe Digital Editions und drücken sie STRG-UMSCHALT-E zur Deautorisierung des Sony.
So steht einer neuen Autorisierung mit einer anderen Adobe digital ID und die Nutzung von DRM geschützten Werken, die sie mit ihrer ID verknüpft haben auf dem Reader nichts mehr im Wege.

Blättert man dann z.B. in den "Zeitungen", so hat man zuerst als Inhaltsverzeichnis die einzelnen Rubriken wie "Internationales, Kultur, Sport..." - von wo man leicht auf eine Übersicht der dazugehörigen Artikel gelangt.
Das Umblättern empfinde ich nicht als zu langsam, bei etwaigen eingefügten Grafiken kann es aber schon mal länger dauern...
Die Möglichkeit von drei Zoomstufen ist für meine Bedürfnisse mehr als ausreichend...
Die angegebene Akkulaufzeit von ca 6800 Seitendarstellungen konnte ich (noch) nicht verifizieren. Bemerkenswert sind auch die beiden Kartenslots für SD und PRO DUO Speicherkarten - Angaben zufolge unterstützt das Gerät bis zu 16 GB große Speicherkarten, was bis zu 16.000 Ebooks entsprechen könnte...
Zusammengefaßt ist der Reader für meinen Geschmack und Bedürfnisse sehr gut gelungen, auch die Größe und die damit verbundene Handlichkeit sind ein weiterer Pluspunkt. Alles in allem eine klare Kaufempfehlung für ein solides und formschönes Gerät, wenn man in die Welt der Ebook-Reader einsteigen will...

Falls man den Reader deaktivieren will: Schließen sie dazu den Sony am PC an, öffnen sie Adobe Digital Editions und drücken sie STRG-UMSCHALT-E zur Deautorisierung des Sony.

... Ihr LeKle

16. September 2009

Happy Aua II

Und weiter geht's mit meiner Tournee auf den Spuren von "Happy Aua - Ein Bilderbuch aus dem Irrgarten der deutschen Sprache" von Bastian Sick. Ich geb's ja zu, man kann das Ganze durchaus als schlecht geschrieben interpretieren, ich jedoch freue mich über die gelesenen 50 Quadratzentimeter!

9. September 2009

Seiten der Zeit...