1. Juli 2009

Musik, die man hört (oder nicht) III

In these shoes?

I once met a man with a sense of adventure
He was dressed to thrill wherever he went
He said "Let's make love on a mountain top
Under the stars on a big hard rock"
I said "In these shoes?
I don't think so"
I said "Honey, let's do it here."So I'm sitting at a bar in Guadalajara
In walks a guy with a faraway look in his eyes
He said "I've got as powerful horse outside
Climb on the back, I'll take you for a ride
I know a little place, we can get there for the break of day."
I said "In these shoes?
No way, Jose"
I said "Honey, let's stay right here."

No le gusta caminar. No puede montar a caballo
(She doesn't like to walk, she can't ride a horse)
Como se puede bailar? Es un escandolo
(But the way she dances, it's a scandal)

Then I met an Englishman
"Oh" he said
"Won't you walk up and down my spine,
It makes me feel strangely alive."
I said "In these shoes?
I doubt you'd survive."
I said "Honey, let's do it.
Let's stay right here."

No le gusta caminar. No puede montar a caballo
(She doesn't like to walk, she can't ride a horse)
Como se puede bailar? Es un escandolo
(But the way she dances, it's a scandal)

© Kirsty MacColl

12. Juni 2009

Wozu sich anmelden?

Neulich wird er, er der vorne steht, wieder einmal mit einer dieser witzigen Begebenheiten konfrontiert. Die Geschichte ist so lustig und so oft wiederholt zugleich – der Grat zwischen Erheiterung und Verzweiflung wird von mal zu mal schmäler.
Ein nördlicher Nachbar betritt den Raum - nein - er erscheint – ja klar, beim “kleinen Bruder“ kann man nicht freundlich grüßend, einfach nur gut gelaunter Gast seiend, das Haus betreten. Dazu aber ist der Kommende zu weit nördlich angesiedelt.
Eincheckprozedur wie immer: Eintrag ins Gästebuch – bei der Zeile „Ausweis“ dann, welch Überraschung, wieder: „brauchen sie auch einen Ausweis?“ – „ ja , bitte sehr“ – „wieso?“ – „weil es das Meldegesetz bei uns so vorsieht“ – „wieso? ich bin doch EU-Bürger“ – „aber es ist bei allen ausländischen Gästen erforderlich – gerne können sie auch darauf verzichten, ich mache sie nur darauf aufmerksam, bei einer Durchsicht der Bücher durch die Fremdenpolizei könnte sie diese dann möglicherweise zur Ausweisleistung auffordern – die kommen dann direkt auf ihr Zimmer, mitunter auch spät am Abend“ – „also, das ist ja unerhört, sie sind das erste Hotel, wo das verlangt wird. seit zwanzig Jahren.......“
Spätestens hier oder doch gleich nach dem ersten Satz hatte er dieses Gespräch verlassen. Er hört nur mehr, so wie Charly Brown seine Lehrerin "bla blabla bla bla....", obwohl er dieses mal noch dachte: ein fleißiger Mensch, er erzählt mir von über zwanzig Jahren Berufserfahrung – nach dem angegebenen Geburtsdatum müsste sich der Mann eitlerweise jünger gemacht haben oder er arbeitet schon seit seinem zehnten Lebensjahr – doch die Wahrheit kann in dieser Situation nicht ausgeforscht werden, da ja der Ausweis als Antwortfinder hier nicht zum Einsatz kommt. Also spekuliert er mit der viel zitierten „deutschen Tüchtigkeit“ und nimmt eine Tätigkeit seit jungen Jahren an.
Ein Dialog so so wie Hunderte vorher und Hunderte, nein wahrscheinlich Tausende danach. Mindestens so witzig wie die einst immer wiederkehrenden Diskussion in seiner früheren WG, wer nun eigentlich dran sei, den Müll rauszutragen. Nur einmal, so konnte er sich erinnern, gab es keine allzu lange Diskussion – ja damals, der gute alte heiße Sommer: 35 grad im Schatten, der Betonbau, in dem sich die mülldiskutierende WG befand, hatte sich wochenlang aufgeheizt. In der Ecke stand eine Biomülltonne, die schon länger der Entleerung harrte. Da brach das Unheil über die Gemeinschaft herein: Eines Morgens – schrille Schreie – Tumult – mädchengleich – ganz und gar ungewöhnlich für die Bewohner. Als er den Ort des Auslösers erreichte, sah er Maden, sich über den Teppich windend, die sich aus dem Biomüllkübel befreit hatten. Ein fantastischer Anblick – die zu Fleisch gewordene Faulheit der Bewohner räkelte sich in aller Pracht vor ihnen auf dem Boden. Wer dachte, es wäre nun sowieso sonnenklar, dass die Tonne sofort entleert werden würde, der irrte. Nach kurzer Debatte zeigte Derjenige Nerven, dessen Zimmer genau in der Wanderungsrichtung der Diskussoinsbeschleuniger lag und ging sofort mit der Tonne runter.
So trug es sich zu – und so ging es jetzt hier weiter. Dem Müll war das Meldegesetz gewichen, die Mitbewohner mutierten zu murrenden Fahrenden und die Maden waren zu Wächtern der Bücher geworden, die auch ohne größere Hitzeentwicklung angekrochen kamen und über das Gemeldete herfielen und alles mit ihren Rotstiften anstrichen, was nicht nach der Norm ausgefüllt war. Dabei, so erzählte ihm einmal ein lange gedienter Wächter der Eintragungen einmal – wahrscheinlich hatte zu dieser Zeit der Sommer auch dessen Amtsstube schon lange aufgeheizt – er habe in all den Jahren noch nie einen gesuchten Gemeldeten gefunden. Und wenn er sich nicht irrte, so kroch und strich er schon mehr als drei Jahrzehnte.
So geht die Sonne unter und bald wird wieder ein neuer Morgen dämmern........

5. Juni 2009

Happy Aua

Heute habe ich "Happy Aua - Ein Bilderbuch aus dem Irrgarten der deutschen Sprache" von Bastian Sick n die Hände bekommen. Köstlich, welche Irrungen der deutschen Sprache da aufgeführt sind. Gerne erinnere ich mich beim Durchblättern an ein Grazer Gasthaus, in dem es eine "große" und "keine" Torte zu bestellen gibt. Das angefügte Bild soll zudem auch zeigen, wieso ich mein Wohnviertel so liebe. Einfach charmant eine Wohnumgebung, in der ich als Ösi schon eine Minderheit im eigenen Land darstelle. Aber zurück zu Bastian Sick - so habe ich auch schon sein Buch "der Dativ ist dem Genetiv sein Tod" gelesen, und dabei wurde mir mit einem Schlag schmerzlich bewußt, daß es heutzutage anscheinend kaum Menschen, obwohl "native speakers", gibt, die der deutschen Sprache, respektive Grammatik, noch einigermaßen mächtig sind. Ich auch nicht, denn die deutsche Grammatik nahm ich erst beim Erlernen der lateinischen Sprache im Gymnasium wahr! Peinlich peinlich, ich gebe es zu, aber immerhin habe ich mich bemüht...

Seiten der Zeit...


eingemottet...

ein letzer Blick auf die Versuche, selbst eine HP zu coden...


28. Mai 2009

Hilfe

"Themen"
Klicken Sie auf Themen, nach denen Sie suchen oder die Sie interessant finden. Dann werden Ihnen alle Einträge, die mit dem Label das ausgesuchten Themas verbunden sind chronologisch auf der Seite dargestellt.

"Suche"
Suchen Sie nach einzelnen Wörtern, so verwenden Sie das Suchfeld. Nach eingabe eines Begriffes werden alle Beiträge und Links danach abgesucht.

"Archiv"
Hier findet man alle Beiträge der Seite mit dem jeweiligen titel chonologisch aufgelistet. Wählen Sie bitte das Jahr und den Monat aus, der Sie interessiert udn schon sehen sie alle in dem gewähöten Zeitrum erstellten Beiträge angezeigt. Interessiert - durch einen Klick auf den jewiligen titel wird der Artikel rehts davon dargestellt.

"Blog'n Roll"
Hier finden sich mehr oder weniger interessante Blogs, die ich regelmäßig verfolge. Einfaches Anklicken des gewünschten Namens bringt sie direkt dorthin.

5. Mai 2009

Seiten der Zeit...


4. Mai 2009

das Salzamt hat geschlossen...

Nach nunmehr 800 Tagen hat das Salzamt endgültig seine Pforten geschlossen!
Es sind doch einige Artikel geworden, die sich im Laufe der Zeit gesammelt haben. Leider fanden sich bis zum Schluß keine Co-Autoren für den Blog und auch eine inhaltliche Neuausrichtung ist mir nicht wirklich gelungen...
Ich bedanke mich bei den fleißigen Lesern, es hat sich sogar das eine oder andere Kommentar auf den Blog verirrt und man glaube es kaum: Im Sommer des Jahres 2008 wurde das "Salzamt-Süd" sogar unter den Top 100 Newcomer der deutschsprachigen Blogs gelistet...
Dafür übersiedelt jetzt meine Homepage nach und nach auf diesen Blog. Somit erspare ich mir in Zukunft zeitaufwändiges HTML-Coden und kann meinen Seiten einen Touch von "Web 2.0" geben. Die einzelnen "Seiten" werden als "Themen" zu finden sein, die dann im Verlauf angezeigt werden können.
Ich danke allen alten und neuen Besuchern auf dieser Seite und wünsche viel Spaß mit dem Versuch eines neuen Produktes hier für die Repräsentanz von "lehner.ac".

noch ein letzer Screenshot des geschlossenen Amtes: