30. Oktober 2008

A schene Leich....

Wieder einmal nähern sich Allerheiligen und Allerseelen. Anlässlich dieser Feiertage sei hier auf die geniale Doku auf ORF2 am 31.10.'08 um 13:31 hingewiesen:

(klicke auf das bild für mehr Inofs)



Nicht nur Wolfgang Ambros besang einst einen der größten Friedhöfe der Welt mit über einer Million "Einwohner", auch diese Dokumentation der Universum Redaktion ist mehr als sehenswert!

Im Übrigen möchte ich mich für die zahlreiche Unterstützung bei Amazon bedanken, mit gestrigen Tag ist das Salzamt stolzer Rezensent von 100 Artikeln - und es werden sicherlich mehr...


aus diesem Post:







20. Oktober 2008

Seiten der Zeit

Datum - Seiten der Zeit

1. Oktober 2008

big b(r)other....

Unsere vernetzte und digitalisierte Welt birgt durchau freudige Überraschungen: So war ich ca. 10 min nach Wohnsitzummeldung in der Gebietskrankenkasse, um auch dort meine neue Zustelladresse zu verkünden - die Dame am Schalter dazu bloß: "Hamma schon, da brauchens net unbedingt vorbeikommen..." - na das ist ja mal eine angenehme Überraschung - Adressänderungen werden in Echtzeit durchgeführt, Postleitzahländerungen im Gegensatz dazu scheinbar nie. So bekam ich jahrelang meine Post von der Versicherung immer mit Monaten Verspätung, weil trotz mehrmaligen urgierens eine Änderung des "Postleitzahlenmißstandes" nicht möglich war. Dieser Umstand brachte mich regelmäßig abwechselnd in Rage und danach in Agonie, bis dass es mir dann irgendwann egal war - die mit mir befaßten Postbeamten in der Stadt kannten das Problem mittlerweile auch schon und so kamen die Briefe halbwegs pünktlich an den Adressaten. Also, wozu soll man sich da noch aufregen...
Übrigens bin ich dafür, dass das Telefonbuch neu geschrieben wird, denn bei meiner jüngsten Wohnungssuche sprach ich mit einer überwältigenden Mehrheit, die sich mir am Telefon mit "Hähh?" oder "Ja?" vorstellten. Da muß mir bis jetzt was entgangen sein, ich dachte immer die häufigsten Namen seien "Huber" oder "Mayer"...

24. September 2008

Die Mumie in Wien

Pünktlich zum Ende der Tut Ench Amun Ausstellung in Wien möchte das Salzamt einige Eindrücke des jüngsten Betriebsausfluges in das Kunsthistorische Museum in Wien festhalten:
Den ersten Eindruck machen 3 Partyzelte, die mit ihren Dächern wahrscheihnlich Pyramiden darstellen sollen - nur zu dumm, dass im Tal der Könige keine zu finden sind... Auch die überlebensgroße Statue eines Ägypters beim Eingang wurde leider schon entfernt. Bei den Kassencontainer gibt es gleich eine angenehme Überraschung: bis zum Ende der Ausstellung kostet der Eintritt nur mehr EUR 9.- statt EUR 18.-!
Weiter geht es durch die Partyzelte: Schiliftgleich Serpentinen durchschreitend, und obwohl zu dieser Stunde kaum Besucher anzutreffen sind, wird die versuchte Abkürzung sogleich angloamerikanisch unterbunden - der Zeigefinger wird hochgestreckt und es folgt eine elendslange Belehrung. Ok, Versuch war's wert - hiflt nichts, also zurück zu den Schlangenlinien! Dazu werden im Eingangsbereich Audioguides angeboten, mietbar für EUR 5.- - "um Zusatzinfos für ausgewählte Ausstellungsstücke abzurufen", so die Erklärung - bis zum Ende wird meine Wenigkeit 21 Exponate zählen, die so genauer erläutert werden sollen.
Zur eigentlichen Ausstellung erfolgt der Einlass Blockweise - Grund dafür ist ein Film, der vor Betreten der Ausstellung gezeigt wird. Eigentlich eine gute Einstimmung - einzig das Logo von "National Geographic" läßt einem zuerst stutzig werden und sogleich Schlechtes erahnen....
Danach geht es ab in die Ausstellungsräume. Zuerst werden Lebensweise, Religion und Alltag beschrieben, um danach zum "eigentlichen Grab" vorzustoßen. Dort werden Entdeckung und Freilegung dargestellt und natürlich die schon sehnsüchtigst erwareten reichhaltigen Grabbeigaben gezeigt. Die Räume sind verdunkelt, die Exponate großteils hinter Glas und auch beschrieben. Nur sind sie derartig schelcht ausgeleuchtet, dass man weder die Schilder unterhalb noch oberhalb der gezeigten Stücke ohne Sehkraftverlust lesen kann. Überhaupt scheint die Illumintaion dem eigentlichen Glanz der edlen Stücke nicht unbedingt zu schmeicheln.
Am Ende, quasi als Highlight steht die eigentliche "Grabkammer" und von dort aus in den Souvenirshop. Eben dort setzt sich der "Nationl Geographic - Eindruck" fort: Merchandisingartikel von einzigartigem Kitsch und mit astronomischen Summen ausgepreist lassen den Eindruck der Abzocke entstehen. Zum Glück begleiten einem keine Kinder, denn die wären höchstwarscheinlch unter dem Eindruck der vielen bunten und glitzernden Artikel zu "will - haben - Höchstform" aufgelaufen. Die Frage nach einem Ausstellungskatalog wird mit dem Hinweis auf ein Buch um stolze EUR 40.- quittiert. Darin findet sich zwar eine umfangreiche Beschreibung von Ägypten, den Ausgrabungen und den einst Ausführenden, die aktuelle Ausstellung wird darin weder dargestellt noch erklärt...
Nach dem Souvenirshop gibt es Infos über die Versuche der Röntgenuntersuchungen der Mumie, die weitere Erkenntnisse zur Klärung der Todesursache beitragen sollten. Ein höchst interessantes Thema, aber: Ein 3 min Film auf drei Flatscreens in einer Endlosschleife wiederholt können keineswegs über die Dürftigkeit der Aufbereitung hinwegtäuschen...


aus diesem Post:

Ö1 - Tut Ench Amun in Wien

Kunsthistorisches Museum Wien

22. September 2008

Sennheiser MM200


4.0 von 5 Sternen Alltagstauglich mit einigen Abstrichen...

Das Auspacken war die reinste Freude - eine Verpackung, die ein Vorgehen ohne einen Totalverlust der Schachtel möglich macht und dazu auch noch zweckmäßig ist - ich wähnte mich dabei am Auspacken eines Apple Produktes, nur dieses Mal in schwarz gehalten...

Zuerst der Test mit einem Imac: Pairen schnell und unkompliziert, die Klangqualität kommt erwartungsgemäß nicht an einen kabelgebundenen Kopfhörer heran. Fernsehen funktioniert gut, beim Radiohören jedoch erste Abstriche, da sich hier ein gewisses Hintergrundrauschen nicht verleugnen lässt. Beim Musikhören dann zu wenig Bass, was sich auch nicht über die Equalizerfunktion von Itunes lösen läßt...
Das Telefonieren über VOIP klappt hervorragend - einzig über Skype läßt sich das Mikrofon nicht aktivieren - obwohl das MM200 in den Audioeinstellungen gelistet ist und sich auch anwählen läßt...

Weiters der Betrieb mit einem Handy. Ich habe das Gerät mit einem Sony Ericsson t630, einem Nokia 6120 und mit einem Nokia 6300i betrieben. Bei allen Drei war das Pairen und der Betrieb ohne Probleme. Dabei funktioniert auch die Möglichkeit sehr gut, etwa mit dem PC Musik zu hören - wenn dann ein Anruf ankommt, schaltet das Headset sofort um und man kann in einer guten Qualität telefonieren. Die Gesrpächspartner monierten kein verändertes Wahrnehmen meiner Stimme. Nach dem Auflegen geht es dann mit der vorherigen Bluetoothquelle weiter. Beim MP3 hören über das Mobilteil dann die angenehme Überraschung - der Klang war, am Mobilteil abgespielt, gewohnt gut...

Die angegebenen Akkulaufzeiten stimmen soweit mit meiner Erfahrung überein, obwohl ich jetzt bezüglich der 300h Standbybetrieb überfragt bin...

Summa summarum ist dieses Headset ein teurer Spaß, bei dem keine herausragende Qualität geboten wird. Natürlich handelt es sich hier um eine Bluetoothverbindung und um kein Kabel. Trotzdem ist mir die Funktionalität und die bewiesene Alltgstauglichkeit den Preis wert. Vor allem der kleine aber feine Unterschied eines abnehmbaren Clips am Bluetoothempfänger ist ein gutes Beispiel, wieso ich letztendlich zu Sennheiser tendiert habe.

... Ihr LeKle

20. September 2008

wenn die Weinstraße in die Stadt kommt...

Jedes Jahr, lange nach dem "Oberlandlerkirtag" und pünktlich zum Trachtensonntag im September verwandelt sich ganz Graz in ein Trachtendorf - ganz Graz ? Nicht ganz, aber der Großteil der Altstadt ist zu diesem Fest nicht wiederzuerkennen...
Es duftet an jeder Ecke nach frisch aufgekochten Köstlichkeiten, die Kehlen der Umherstehenden Verkoster gurgeln und ein Großteil der Besucher trägt an diesem Tag Tracht. Wer noch nicht vollständig ausgestattet ist, dem bieten diverse Trachtenstände ausreichend Möglichkeit, das Outfit zu vervollständigen.
So warf ich mich auch dieses Jahr abermals in das Getümmel, um mich durch viele Köstlichkeiten, fester und flüssiger Konsistenz, zu schlemmen und nebenbei ein wenig zu spionieren, wie die Steirer denn so feiern...
Leider meinte es das Wetter dieses Jahr nicht sonderlich gut und so sah man an diesen kühlen, wolkenverhangengen Tag, weniger Dirndlkleider als in den Jahren zuvor.
Meiner einer, mit einer Mostviertler Tracht gekleidet, fiel aber definitiv auf und so war ich wahrscheinlich der Einzige, der an diesem Tag etwas Blaues trug und sich nicht in "steirisches grau-grün", das die Straßen und Plätze prägte, hüllte.
Bei den Männern erregten zahlreiche "ältere" Steireanzüge , deren graue Hosen Gendarmengleich zwei grüne Streifen zierten, mein Aufsehen. Daneben zwängten sich immer wieder Frauen mit Goldhauben durchs Getümmel und es spielte sogar eine Bergmannsmusikkapelle mit deren auffäligen Trachten auf. Nicht zu vergessen alle möglichen modischen Dirndln und Trachtenanzüge.
In der Herrengasse, auf Höhe des Zeughauses demonstrierten freiwillige Helfer des Freilichtmuseum in Stübing den Bau von Wasserleitungen, die sie aus Baumstämmen arbeiteten - nebenbei wurde ich auch Zeuge folgender Vorstellung:



Natürlich wurde auch das kulinarische Angebot, das kaum einen Wunsch offen ließ, geiner gründlichen Prüfung unterzogen. So gab es etwa im Landhaushof Weißwürste - wahrscheinlich um etwaigen kulturgeschockten Bayern adäquate erste Hilfe zukommen lassen zu können.
Ansonsten aber blieben die meisten vertretenen Regionen ihren typischen Spezialitäten treu und so genoß ich am Hauptplatz ein delikates Schwammerlgulasch mit Heidensterz und vor der Landwirtschaftskammer Strauben, nachdem ich im Hof Derselbigen mich zuerst an einer Hirtenjause gestärkt hatte.
Aber was wären all diese Köstlichkeiten ohne passenden "Runterspülern" und so kam auch der alkoholische Genuß nicht zu kurz - vor allem mußte der diesjährige Schilchersturm auf seine Qualität geprüft werden. Durch all diese Aktivitäten optimal gestärkt onnte man auch das suboptimale Wetter leichter ertragen.
Besonders ärgerlich war aber der Umstand, daß der Gesamteindruck des Festes durch einen wahlkämpfenden Jörg getrübt wurde, der durch die Gassen zog und Freiwilligen und Unfreiwilligen potentiellen Wählern Lebkuchenherzen mit seinem orangenen Namenszug umhängte...
So kamen an diesem Tag die Weinstraße und andere steirische Regionen nach Graz, um ein gelungenes Fest zu zelebrieren.
Jaja, die Weinstraße, ein Mikrokosmos für sich - aber das ist eine andere Geschichte...

aus diesem Post:

Aufsteirern - das steirische Fest in Graz

Trachten und Heimatverband

österreichisches Freilichtmuseum Stübing bei Graz

16. September 2008

Seiten der Zeit

Seiten der Zeit

16. August 2008

parteifreie Parteimitglieder

Man darf wirklich gespannt sein: Bei der kommenden Nationalratswahl tritt das "Bündnis" an, dessen Spitzenkanditat der Rede nach nicht wirklich vorhat, aus seinen südlichen Gefilden richtung Wien zu streben und sein heute vorgestellter "Alter-Neuer Mitstreiter" trotzdem partei -los und -unabhängig bleiben will. Wie jetzt, wird sich so mancher Wähler fragen? Einerseits wieder Alles Friede Freude Eierkuchen nach jahrelangen Querelen - eigentlich eine gute Sache!
So recht schlau wird meine Wenigkeit, als die Politik nur nebenbei Beobachtender, aus dieser Sache nicht. Die TV-Konfrontationen vor der Wahl versprechen jedoch einiges an Spannung. Was alles werden sich die Herren "Volksvertreter" nicht wieder kindergartenhaft gegenseitig vorwerfen?
"Bitte, der hat gesagt, dass ich einmal... und dann hat er gesagt..."
Ich erinnere mich noch lebhaft an eine Begebenheit aus meiner Volksschulzeit: Der böse Junge von nebenan wollte mir mein heißgeliebtes Matchboxauto entwenden, aber beim Fußballpickerltausch haben wir uns dann wieder prächtig verstanden. Vielleicht gibt es bald auch eine "Österrcih-Regierungsposten-Edition" von Pannini, da können die Buben und Mäderl in Wien dann die so lange tauschen, bis jeder was fürs Stammbuch hat...
Liebes Stimmvieh - nichts wie hin zur Urne, um vielleicht eine Partei zu wählen, deren Kanditat eventuell gar nicht ins Parlament und dessen prominentester Mitstreiter nicht in die Partei will.

Tu lemminghaftes Österreich wähle!


aus diesem Post:

Sozialistische Partei Österreichs


Österreichische Volkspartei


Die Grünen

Freiheitliche Partei Österreichs

Bündniss Zukunft Österreich

kommunistische Partei Österreichs

Liberales Forum