5. Juli 2007
20. Juni 2007
Tanz der Buntstifte
Vom ersten Studienabschnitt ist mir vor allem noch der Anatomieunterricht lebhaft in Erinnerung. Gab es gerade noch angeregte Unterhaltungen, verstummten diese abrupt, wenn der Professor den Saal betrat. Machte dieser einen bemühten Witz über die aktuelle politische Lage, so lachten alle gewzungen mit - vor allem die Assistenten in der ersten Reihe.
Vor dem ersten, dem „kleinen“ Sezierkurs mußte ein jeder ein „Knochenheft“ zeichnen und danach das „Knochenkolloquium“ ablegen. Also zeichneten wir alle fleißig die Knochen - der Professor vorne weg am Overheadprojektor, wir auf Papier. Jeder Strich wurde aufmerksam verfolgt und jede Ecke und Kante penibel abgezeichnet. Umso lustiger die Tatsache, als Flächen gepunktet wurden und natürlich alle Studiosi das emsig ausführten. Sobald also der Professor seine Fläche punktete, punkteten auch 500 Anwesende - ein schönes Stackato schallte durch den Saal...
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5. Juni 2007
1. Juni 2007
Musik, die man hört (oder nicht) I
1994 Body Count still in the house They did
Everything they could do to take us out
But like any good monster that just made us stronger
You see, they don't like us and they don't like you,
The Body Count fan,
'Cause they know we stand for three things
Truth, justice and fuck the american way
That word justice got me fucked up though
Twenty cops in the street, two go to jail
Thousands of people died in wars
Overseas and it's justice ?
You think they give a fuck about us ?
You're a fool
Born yellow,
Born brown,
Born red,
Born black,
Born dead
Dead
Born dead
Born asian,
Born jewish,
Born latino,
Born poor,
Born dead
Dead
Born dead
But you don't hear me though
Dead
New York , Atlanta, Chicago, Oakland, Miami, Detroit
Every day I gotta get out my muthafuckin' bed,
Put on my muthafuckin' gun,
Down in my muthafuckin' gun,
Down in my muthafuckin' pants, 'cause
Muthafucka's out here is trippin'
How the fuck you gonna get up every morning
Tryin' to worry about if you gonna make it to the next evening
Do you understand ?
Sometimes we take for granted
The little things like food, like freedom
Born in somalia,
Born in south america,
Born in south africa,
Born in south central,
Born dead
Dead Born dead
Everything they could do to take us out
But like any good monster that just made us stronger
You see, they don't like us and they don't like you,
The Body Count fan,
'Cause they know we stand for three things
Truth, justice and fuck the american way
That word justice got me fucked up though
Twenty cops in the street, two go to jail
Thousands of people died in wars
Overseas and it's justice ?
You think they give a fuck about us ?
You're a fool
Born yellow,
Born brown,
Born red,
Born black,
Born dead
Dead
Born dead
Born asian,
Born jewish,
Born latino,
Born poor,
Born dead
Dead
Born dead
But you don't hear me though
Dead
New York , Atlanta, Chicago, Oakland, Miami, Detroit
Every day I gotta get out my muthafuckin' bed,
Put on my muthafuckin' gun,
Down in my muthafuckin' gun,
Down in my muthafuckin' pants, 'cause
Muthafucka's out here is trippin'
How the fuck you gonna get up every morning
Tryin' to worry about if you gonna make it to the next evening
Do you understand ?
Sometimes we take for granted
The little things like food, like freedom
Born in somalia,
Born in south america,
Born in south africa,
Born in south central,
Born dead
Dead Born dead
© Body Count
19. Mai 2007
USB-Switch
Leider ist die Funktion dieses Artikel bei mir massiv eingeschränkt: Meistens funktioniert die Möglichkeit, ziwschen den beiden Eingängen hin- und herzuschalten einwandfrei - dann aber wieder nicht - man kann nicht zwischen den beiden Eingängen auswählen und es wird nur der erste Eingang geschleift. Nur ein Ein- und Ausstecken der USB-Kabel kann dabei Abhilfe schaffen. Da ich meine beiden Computer Abends immer mit einer schlatbaren Steckdose abschalte - dachte ich zuerst, es läge daran. Ich konnte das Problem aber nicht verläßlich reproduzieren...
Trotzdem 2 Sterne, da die Schleifung des USB-Signals funktioniert und ich selbst schuld bin, da ich wieder mal nur das Billigste gekauft habe...
... Ihr LeKle
14. Mai 2007
High Noon im Death Valley
Die Sonne brannte umbarmherzig vom Himmel als ein Revolverheld des Weges kam, um Mitglieder für seine Gang zu werben – der Anführer des bisherigen comfortablen Haufens änderte seinen Choice, sprach und so wurden sie Mitglieder der Besten Gang im Westen. Gute Idee dachten einige und da sie in der unerträglichen Hitze der Wüste sowieso Siesta machten, dachten sie weiters: reiten wir einfach mit.
Eine derartige Gang mischt natürlich standesgemäß in jeder Stadt mindestens den Saloon auf und ärgert den Sheriff. Dazu benutzen sie natürlich ihre Revolver – gelernte Ganoven haben darin Übung, will heißen: wird natürlich vor dem Ernstfall geübt. Aber hier handelt es sich nicht um normale, schießerprobte Ganoven, sondern um Frischlinge, die das Handwerk nicht ausführlich kennenlernen - nur Feiglinge brauchten Übung. Sie folgen dem Leitspruch: "learning by doing“. Mutig, mutig! Aber dem Anführer kann es egal sein, denn treffen die Neulinge nichts, ist war es deren Problem. Wo kämen wir auch hin, wenn man was anständig üben und lernen würde. Man könnte dadurch schnell in den Verdacht geraten, professionell agieren (zu wollen)...
Solche Zustände will man nicht unterstützen! Professionalität würde nur unnötig das Kopfgeld in die Höhe treiben. und so reiten die Greenhorns munter in den Sonnenuntergang hinein, nicht wissend, welche Abenteuer sie in Zukunft zu bestehen haben. Und die Sonne brennt unbarmherzig herab und macht die Augenlider schwer. Plötzlich ist da dieses gleißende Licht am Himmel und als die Gauchos geblendet hinsehen – schwebt eine fremdartige Gestalt herunter und übergibt ihnen eine Box: „Nehmt dieses wlan und setzt es zur Verbesserung des Service ein“. Gelähmt vor Schreck stammeln sie unzusammenhängende Sätze und wollten eigentlich noch die Funktionsweise erfragen. Doch zu spät, der Besucher kehrt in sein Raumschiff zurück und verschwindet wieder. Plötzlich wachen sie auf, reiben sich den Schlaf aus den Augen. Alles nur geträumt? Sie sehen zum Horizont, aber das einzige was sie dort sehen, ist die versinkende Sonne - ist das die Realität? Sie finden die Box, aber als „Wunderwaffe“ würde sie nicht taugen, zu langsam und zu instabil laufend.....
So geht die Sonne unter und bald würde wieder ein neuer Morgen dämmern........
Eine derartige Gang mischt natürlich standesgemäß in jeder Stadt mindestens den Saloon auf und ärgert den Sheriff. Dazu benutzen sie natürlich ihre Revolver – gelernte Ganoven haben darin Übung, will heißen: wird natürlich vor dem Ernstfall geübt. Aber hier handelt es sich nicht um normale, schießerprobte Ganoven, sondern um Frischlinge, die das Handwerk nicht ausführlich kennenlernen - nur Feiglinge brauchten Übung. Sie folgen dem Leitspruch: "learning by doing“. Mutig, mutig! Aber dem Anführer kann es egal sein, denn treffen die Neulinge nichts, ist war es deren Problem. Wo kämen wir auch hin, wenn man was anständig üben und lernen würde. Man könnte dadurch schnell in den Verdacht geraten, professionell agieren (zu wollen)...
Solche Zustände will man nicht unterstützen! Professionalität würde nur unnötig das Kopfgeld in die Höhe treiben. und so reiten die Greenhorns munter in den Sonnenuntergang hinein, nicht wissend, welche Abenteuer sie in Zukunft zu bestehen haben. Und die Sonne brennt unbarmherzig herab und macht die Augenlider schwer. Plötzlich ist da dieses gleißende Licht am Himmel und als die Gauchos geblendet hinsehen – schwebt eine fremdartige Gestalt herunter und übergibt ihnen eine Box: „Nehmt dieses wlan und setzt es zur Verbesserung des Service ein“. Gelähmt vor Schreck stammeln sie unzusammenhängende Sätze und wollten eigentlich noch die Funktionsweise erfragen. Doch zu spät, der Besucher kehrt in sein Raumschiff zurück und verschwindet wieder. Plötzlich wachen sie auf, reiben sich den Schlaf aus den Augen. Alles nur geträumt? Sie sehen zum Horizont, aber das einzige was sie dort sehen, ist die versinkende Sonne - ist das die Realität? Sie finden die Box, aber als „Wunderwaffe“ würde sie nicht taugen, zu langsam und zu instabil laufend.....
So geht die Sonne unter und bald würde wieder ein neuer Morgen dämmern........
16. April 2007
FÜR gegen WIDER
Er war wirklich in einer verzwickten Situation – dauernd hämmerte das FÜR auf den GEIST ein, endlich aktiv zu werden. Zu dieser Zeit hatte nur das FÜR etwas
zu sagen – das WIDER war ganz schwach und harrte, in einer Ecke kauernd, auf seine Chance. Jedenfalls strotzte das FÜR so vor Selbstvertrauen und glaubte nicht, je mit dem WIDER ringen zu müssen. Der GEIST folgte dem FÜR, wenn auch etwas zaghaft und teilweise sehr ungeschickt. Aber schließlich war der GEIST anfangs etwas planlos und nervös. Das FÜR jedoch brachte ihn immer wieder auf Kurs, obwohl das WIDER, bestärkt durch Rückschläge mittlerweile deutlich an Einfluß gewonnen hatte. Da verbündete sich ein schier übermächtiger Gegner mit dem FÜR, um mit dem aufflammenden Widerstand endgültig aufzuräumen – das HERZ. Und zusammen gaben sie ein unschlagbares Team ab. Sie brauten einen Giftcocktail, der den GEIST permanent einnebelte. So ging es auch einige Zeit und der GEIST merkte nicht, wie ihm geschah. Aber genau das machte das WIDER stark und so kam es, daß es eine Allianz mit der VERNUNFT einging, um den GEIST von dem Einfluß des gegnerischen Paktes zu befreien. Denn irgendwie war es die ganze Zeit wie mit einem Bumerang: Wenn man ihn nicht richtig beherrscht, kommt er nie zu einem zurück. Und nach jedem Wurfversuch muß der Werfer immer hinterherlaufen. Das verdirbt einem auf Dauer die Freude am Spiel. Jedesmal, wenn der Bumerang quasi nicht mehr zurückkam, wuchs das WIDER ein bißchen in seiner Stärke.
Dann, unvermutet, schlug das WIDER los und lieferte sich mit dem FÜR einen erbitterten Kampf. Der GEIST, jetzt plötzlich führerlos, wandte sich hilfesuchend nach Außen, aber nichts, nicht einmal der Anschein einer Hilfe war zu sehen. Da mußte das FÜR erkennen, daß es sich die ganze Zeit für NICHTS eingesetzt hatte und unterlag. Nach erbittertem Kampf schließlich verschloß sich das Herz, das FÜR wurde gebändigt, damit der Geist wieder klar durch die Welt gehen konnte.
So hatte das WIDER gemeinsam mit dem VERSTAND einen Phyrrus-Sieg errungen. Und weil beide Seiten unzufrieden aus der Schlacht gegangen waren, beschloß der GEIST, sich von Beiden nicht beeindrucken zu lassen und begann der alten Zeit nachzuweinen.
Ja ja, so dumm kann der GEIST sein, wenn es um Probleme geht, die normalerweise ja keine sind.
Wie es ausgeht? – Der GEIST bleibt bei seiner Haltung, das HERZ wird bald seine Schlüssel wegwerfen und das FÜR verkümmert zusehends.
In Zukunft wird das Ende wohl so lauten: Und wenn der GEIST nicht gestorben ist, so wird es langsam Zeit.
Nur ein Partner wurde bewusst nicht in der Geschichte erwähnt, ein gemeiner, alle Pläne durchkreuzender, - die HOFFNUNG. Dieser Same wird nicht gestreut, denn wer weiß, ob der GEIST genügend Kraft hat, den aufkeimenden Sprössling großzuziehen, bevor er schließlich von irgendjemand achtlos zertreten wird. Und das WIDER findet ein „E“, um zu WIEDER zu werden.
(Graz '03)
zu sagen – das WIDER war ganz schwach und harrte, in einer Ecke kauernd, auf seine Chance. Jedenfalls strotzte das FÜR so vor Selbstvertrauen und glaubte nicht, je mit dem WIDER ringen zu müssen. Der GEIST folgte dem FÜR, wenn auch etwas zaghaft und teilweise sehr ungeschickt. Aber schließlich war der GEIST anfangs etwas planlos und nervös. Das FÜR jedoch brachte ihn immer wieder auf Kurs, obwohl das WIDER, bestärkt durch Rückschläge mittlerweile deutlich an Einfluß gewonnen hatte. Da verbündete sich ein schier übermächtiger Gegner mit dem FÜR, um mit dem aufflammenden Widerstand endgültig aufzuräumen – das HERZ. Und zusammen gaben sie ein unschlagbares Team ab. Sie brauten einen Giftcocktail, der den GEIST permanent einnebelte. So ging es auch einige Zeit und der GEIST merkte nicht, wie ihm geschah. Aber genau das machte das WIDER stark und so kam es, daß es eine Allianz mit der VERNUNFT einging, um den GEIST von dem Einfluß des gegnerischen Paktes zu befreien. Denn irgendwie war es die ganze Zeit wie mit einem Bumerang: Wenn man ihn nicht richtig beherrscht, kommt er nie zu einem zurück. Und nach jedem Wurfversuch muß der Werfer immer hinterherlaufen. Das verdirbt einem auf Dauer die Freude am Spiel. Jedesmal, wenn der Bumerang quasi nicht mehr zurückkam, wuchs das WIDER ein bißchen in seiner Stärke.
Dann, unvermutet, schlug das WIDER los und lieferte sich mit dem FÜR einen erbitterten Kampf. Der GEIST, jetzt plötzlich führerlos, wandte sich hilfesuchend nach Außen, aber nichts, nicht einmal der Anschein einer Hilfe war zu sehen. Da mußte das FÜR erkennen, daß es sich die ganze Zeit für NICHTS eingesetzt hatte und unterlag. Nach erbittertem Kampf schließlich verschloß sich das Herz, das FÜR wurde gebändigt, damit der Geist wieder klar durch die Welt gehen konnte.
So hatte das WIDER gemeinsam mit dem VERSTAND einen Phyrrus-Sieg errungen. Und weil beide Seiten unzufrieden aus der Schlacht gegangen waren, beschloß der GEIST, sich von Beiden nicht beeindrucken zu lassen und begann der alten Zeit nachzuweinen.
Ja ja, so dumm kann der GEIST sein, wenn es um Probleme geht, die normalerweise ja keine sind.
Wie es ausgeht? – Der GEIST bleibt bei seiner Haltung, das HERZ wird bald seine Schlüssel wegwerfen und das FÜR verkümmert zusehends.
In Zukunft wird das Ende wohl so lauten: Und wenn der GEIST nicht gestorben ist, so wird es langsam Zeit.
Nur ein Partner wurde bewusst nicht in der Geschichte erwähnt, ein gemeiner, alle Pläne durchkreuzender, - die HOFFNUNG. Dieser Same wird nicht gestreut, denn wer weiß, ob der GEIST genügend Kraft hat, den aufkeimenden Sprössling großzuziehen, bevor er schließlich von irgendjemand achtlos zertreten wird. Und das WIDER findet ein „E“, um zu WIEDER zu werden.
(Graz '03)


