25. November 2008

Obi setzt auf potente Kundschaft...

Heute bei Obi gesehen. Anscheinend setzt der deutsche Baumarkt in einer neuen Strategie auf potente Kundschaft... Schwachkassakunden mit Motorrad, Moped oder gar nur Fahrrad mögen bitte glecih zum österreichischen Baumax-x fahren :-)



Da lobe ich mir doch die österreichische Handelskette, denn dort ist auch "einspuriges Kleinvieh" gern gesehen und - angenhehmer Nebeneffekt - das Geld wird bei einer österreichischen Handelskette ausgegeben. Daher, liebe Landsleute, patriotisch sein, und dieses Jahr die Weihnachtssterne für die Omamas und Tanten beim Baumax kaufen!

aus diesem Post:







10. November 2008

Seiten der Zeit

4. November 2008

das weltgrößte Dorf...

Gestern brachte der ORF in seiner Sendung "Kulturmontag" um 22:30 wider Erwarten gute Beiträge: Dabei bestätigte sich für mich einmal mehr, wie klein den Österreich eigentlich ist, - ein Dorf, in dem Jeder Jeden kennt und man am Liebsten unter sich bleibt...
So lauschte ich einst einer Erzählung, dass die Familie Resetarits gerne in das für mich bislang unbekannte Dorf "Innervillgraten" fahre, um dort gesellig zusammenzusitzen. Jedenfalls diskutierte Clarissa Stadler mit einem Musiker und Neurowissenschafter unter Anderem die Frage, ob Musik klüger mache....
Danach stellte ein kleiner Beitrag die Formation "Frauni" vor. Innervillgratner mischen Schubert, Brahms, Volkslieder und Trauermusik...
"Welch ein Überraschung" für mich, von den - zugegeben doch sehr kreativen und originellen Kompositionen zu hören. Dazu scheint die Band derartig bekannt zu sein, dass man sie nicht einmal googeln kann - ich konnte jedenfalls nur mit Mühe und Not EINE Seite finden...
Nebenbei gab es einen kurzen Blick in das kulturelle Dorfleben von Innervillgraten, das zugegebnermaßen überraschend äußerst aktiv scheint.
Lustiges Detail am Rande: beim Interview erzählte ein Mitgleid der Combo, sein Onkel meinte immer er als Volksschuldirektor sei er der Vorstand einer "Hochschule", da das Gebäude auf über 1400m über dem Meer angesiedelt sei...
Danach aber ein wirkliches Schmankerl:
Eine Reportage über Dusko Popov, ein legendärer Doppelagent während des zweiten Weltkrieg, der sowDusko Popovohl für die Nazis als auch für die Engländer spionierte. Dank seines Wagemuts und seines Doppelspiels konnte unter Anderem der D-Day sehr erfolgreich über die Bühne gehbracht werden. Dazu war er sogar in Pearl Harbour zwecks Spionage vor Ort. Die Amerikaner schlugen seine Warnungen zwecks eines bevorsthenden Angriffs der Japaner auf den Hafen jedoch in den Wind. Leiter des CIA damals - sehr interessant: J. Edgar Hoover! Ian Flemming lernte als Nachrichtenoffizier für die Royal Navy Dusko Popov kennen und entwickelte aus dieser konspirativen Partnerschaft später die erfolgreiche Figur "James Bond". Ein mehr als packender Bericht - zeitweise wähnte ich mich live in einem Agententhriller. An dieser Stelle ein großes Lob für das sonst mehr als "gewöhnungsbedürftige" Programm unseres staatlichen Senders!

übrigens - um etwaigen Spekulationen vorzugreifen - Dusko war ein Serbe!

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Frauni - Innervillgraten


Gemeinde Innervillgraten







30. Oktober 2008

A schene Leich....

Wieder einmal nähern sich Allerheiligen und Allerseelen. Anlässlich dieser Feiertage sei hier auf die geniale Doku auf ORF2 am 31.10.'08 um 13:31 hingewiesen:

(klicke auf das bild für mehr Inofs)



Nicht nur Wolfgang Ambros besang einst einen der größten Friedhöfe der Welt mit über einer Million "Einwohner", auch diese Dokumentation der Universum Redaktion ist mehr als sehenswert!

Im Übrigen möchte ich mich für die zahlreiche Unterstützung bei Amazon bedanken, mit gestrigen Tag ist das Salzamt stolzer Rezensent von 100 Artikeln - und es werden sicherlich mehr...


aus diesem Post:







20. Oktober 2008

Seiten der Zeit

Datum - Seiten der Zeit

1. Oktober 2008

big b(r)other....

Unsere vernetzte und digitalisierte Welt birgt durchau freudige Überraschungen: So war ich ca. 10 min nach Wohnsitzummeldung in der Gebietskrankenkasse, um auch dort meine neue Zustelladresse zu verkünden - die Dame am Schalter dazu bloß: "Hamma schon, da brauchens net unbedingt vorbeikommen..." - na das ist ja mal eine angenehme Überraschung - Adressänderungen werden in Echtzeit durchgeführt, Postleitzahländerungen im Gegensatz dazu scheinbar nie. So bekam ich jahrelang meine Post von der Versicherung immer mit Monaten Verspätung, weil trotz mehrmaligen urgierens eine Änderung des "Postleitzahlenmißstandes" nicht möglich war. Dieser Umstand brachte mich regelmäßig abwechselnd in Rage und danach in Agonie, bis dass es mir dann irgendwann egal war - die mit mir befaßten Postbeamten in der Stadt kannten das Problem mittlerweile auch schon und so kamen die Briefe halbwegs pünktlich an den Adressaten. Also, wozu soll man sich da noch aufregen...
Übrigens bin ich dafür, dass das Telefonbuch neu geschrieben wird, denn bei meiner jüngsten Wohnungssuche sprach ich mit einer überwältigenden Mehrheit, die sich mir am Telefon mit "Hähh?" oder "Ja?" vorstellten. Da muß mir bis jetzt was entgangen sein, ich dachte immer die häufigsten Namen seien "Huber" oder "Mayer"...

24. September 2008

Die Mumie in Wien

Pünktlich zum Ende der Tut Ench Amun Ausstellung in Wien möchte das Salzamt einige Eindrücke des jüngsten Betriebsausfluges in das Kunsthistorische Museum in Wien festhalten:
Den ersten Eindruck machen 3 Partyzelte, die mit ihren Dächern wahrscheihnlich Pyramiden darstellen sollen - nur zu dumm, dass im Tal der Könige keine zu finden sind... Auch die überlebensgroße Statue eines Ägypters beim Eingang wurde leider schon entfernt. Bei den Kassencontainer gibt es gleich eine angenehme Überraschung: bis zum Ende der Ausstellung kostet der Eintritt nur mehr EUR 9.- statt EUR 18.-!
Weiter geht es durch die Partyzelte: Schiliftgleich Serpentinen durchschreitend, und obwohl zu dieser Stunde kaum Besucher anzutreffen sind, wird die versuchte Abkürzung sogleich angloamerikanisch unterbunden - der Zeigefinger wird hochgestreckt und es folgt eine elendslange Belehrung. Ok, Versuch war's wert - hiflt nichts, also zurück zu den Schlangenlinien! Dazu werden im Eingangsbereich Audioguides angeboten, mietbar für EUR 5.- - "um Zusatzinfos für ausgewählte Ausstellungsstücke abzurufen", so die Erklärung - bis zum Ende wird meine Wenigkeit 21 Exponate zählen, die so genauer erläutert werden sollen.
Zur eigentlichen Ausstellung erfolgt der Einlass Blockweise - Grund dafür ist ein Film, der vor Betreten der Ausstellung gezeigt wird. Eigentlich eine gute Einstimmung - einzig das Logo von "National Geographic" läßt einem zuerst stutzig werden und sogleich Schlechtes erahnen....
Danach geht es ab in die Ausstellungsräume. Zuerst werden Lebensweise, Religion und Alltag beschrieben, um danach zum "eigentlichen Grab" vorzustoßen. Dort werden Entdeckung und Freilegung dargestellt und natürlich die schon sehnsüchtigst erwareten reichhaltigen Grabbeigaben gezeigt. Die Räume sind verdunkelt, die Exponate großteils hinter Glas und auch beschrieben. Nur sind sie derartig schelcht ausgeleuchtet, dass man weder die Schilder unterhalb noch oberhalb der gezeigten Stücke ohne Sehkraftverlust lesen kann. Überhaupt scheint die Illumintaion dem eigentlichen Glanz der edlen Stücke nicht unbedingt zu schmeicheln.
Am Ende, quasi als Highlight steht die eigentliche "Grabkammer" und von dort aus in den Souvenirshop. Eben dort setzt sich der "Nationl Geographic - Eindruck" fort: Merchandisingartikel von einzigartigem Kitsch und mit astronomischen Summen ausgepreist lassen den Eindruck der Abzocke entstehen. Zum Glück begleiten einem keine Kinder, denn die wären höchstwarscheinlch unter dem Eindruck der vielen bunten und glitzernden Artikel zu "will - haben - Höchstform" aufgelaufen. Die Frage nach einem Ausstellungskatalog wird mit dem Hinweis auf ein Buch um stolze EUR 40.- quittiert. Darin findet sich zwar eine umfangreiche Beschreibung von Ägypten, den Ausgrabungen und den einst Ausführenden, die aktuelle Ausstellung wird darin weder dargestellt noch erklärt...
Nach dem Souvenirshop gibt es Infos über die Versuche der Röntgenuntersuchungen der Mumie, die weitere Erkenntnisse zur Klärung der Todesursache beitragen sollten. Ein höchst interessantes Thema, aber: Ein 3 min Film auf drei Flatscreens in einer Endlosschleife wiederholt können keineswegs über die Dürftigkeit der Aufbereitung hinwegtäuschen...


aus diesem Post:

Ö1 - Tut Ench Amun in Wien

Kunsthistorisches Museum Wien

22. September 2008

Sennheiser MM200


4.0 von 5 Sternen Alltagstauglich mit einigen Abstrichen...

Das Auspacken war die reinste Freude - eine Verpackung, die ein Vorgehen ohne einen Totalverlust der Schachtel möglich macht und dazu auch noch zweckmäßig ist - ich wähnte mich dabei am Auspacken eines Apple Produktes, nur dieses Mal in schwarz gehalten...

Zuerst der Test mit einem Imac: Pairen schnell und unkompliziert, die Klangqualität kommt erwartungsgemäß nicht an einen kabelgebundenen Kopfhörer heran. Fernsehen funktioniert gut, beim Radiohören jedoch erste Abstriche, da sich hier ein gewisses Hintergrundrauschen nicht verleugnen lässt. Beim Musikhören dann zu wenig Bass, was sich auch nicht über die Equalizerfunktion von Itunes lösen läßt...
Das Telefonieren über VOIP klappt hervorragend - einzig über Skype läßt sich das Mikrofon nicht aktivieren - obwohl das MM200 in den Audioeinstellungen gelistet ist und sich auch anwählen läßt...

Weiters der Betrieb mit einem Handy. Ich habe das Gerät mit einem Sony Ericsson t630, einem Nokia 6120 und mit einem Nokia 6300i betrieben. Bei allen Drei war das Pairen und der Betrieb ohne Probleme. Dabei funktioniert auch die Möglichkeit sehr gut, etwa mit dem PC Musik zu hören - wenn dann ein Anruf ankommt, schaltet das Headset sofort um und man kann in einer guten Qualität telefonieren. Die Gesrpächspartner monierten kein verändertes Wahrnehmen meiner Stimme. Nach dem Auflegen geht es dann mit der vorherigen Bluetoothquelle weiter. Beim MP3 hören über das Mobilteil dann die angenehme Überraschung - der Klang war, am Mobilteil abgespielt, gewohnt gut...

Die angegebenen Akkulaufzeiten stimmen soweit mit meiner Erfahrung überein, obwohl ich jetzt bezüglich der 300h Standbybetrieb überfragt bin...

Summa summarum ist dieses Headset ein teurer Spaß, bei dem keine herausragende Qualität geboten wird. Natürlich handelt es sich hier um eine Bluetoothverbindung und um kein Kabel. Trotzdem ist mir die Funktionalität und die bewiesene Alltgstauglichkeit den Preis wert. Vor allem der kleine aber feine Unterschied eines abnehmbaren Clips am Bluetoothempfänger ist ein gutes Beispiel, wieso ich letztendlich zu Sennheiser tendiert habe.

... Ihr LeKle